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Westdeutscher Rundfunk (WDR)Knietsche

Westdeutscher Rundfunk (WDR),

Knietsche

Knietzsche und die Trauer

Veröffentlichung:1.3.2021

So wie der Tod zum Leben gehört, gehört die Trauer zum Abschied. Knietzsche findet, dass darüber gesprochen werden sollte, damit jeder weiß, dass alle Gefühle in Ordnung sind. Die Trauer ist wie ein Tier, das bei dir einzieht und dich verändert. Du kannst schlapp sein wie eine Schnecke oder wütend wie ein wilder Tiger. Wie lang dein Trauertier bei dir wohnt, weiß keiner. Aber irgendwann zieht es wieder aus und lässt schöne Erinnerungen zurück.

Das Medium thematisiert auf einfühlsame und kindgerechte Weise das Thema Trauer und Tod. Es beschreibt, wie sich Traurigkeit nach dem Verlust eines geliebten Menschen anfühlen kann – manchmal überwältigend, unberechenbar und ganz unterschiedlich. Mithilfe von Bildern und Vergleichen (z. B. Tiere wie Maulwurf oder Schnecke) wird verdeutlicht, dass Trauer viele Formen annehmen kann. Gleichzeitig zeigt das Video Wege auf, wie Menschen mit Trauer umgehen können: durch das Zulassen von Gefühlen, durch Gemeinschaft und durch Erinnerungen an den verstorbenen Menschen. Es wird betont, dass Trauer Zeit braucht und dass das Weiterleben nicht bedeutet, zu vergessen, sondern die Erinnerung zu bewahren und neuen Lebensmut zu finden.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Einsatz im Themenfeld „Tod und Trauer“ sowie „Umgang mit Verlust“ im Religionsunterricht. Es eröffnet einen niedrigschwelligen Zugang zu einem emotional sensiblen Thema und kann helfen, Sprachfähigkeit über eigene Gefühle zu entwickeln. Methodisch empfiehlt sich ein behutsamer Einstieg, etwa durch ein Gespräch über eigene Erfahrungen mit Abschied oder Traurigkeit – jedoch stets freiwillig und ohne Druck. Das Video kann anschließend gemeinsam analysiert werden, indem zentrale Bilder und Aussagen herausgearbeitet werden (z. B. „Wie wird Trauer beschrieben?“ oder „Was hilft beim Trauern?“). Kreative Methoden wie das Malen von „Trauerbildern“, das Schreiben von Briefen an Verstorbene oder das Formulieren von Trostgedanken können Schülerinnen und Schülern helfen, ihre eigenen Gefühle auszudrücken. Wichtig ist eine sensible Begleitung durch die Lehrkraft, da das Thema persönliche Betroffenheit auslösen kann. In höheren Jahrgangsstufen kann zudem ein religiöser Deutungshorizont eröffnet werden, etwa durch die Frage nach Hoffnung über den Tod hinaus oder durch den Vergleich mit christlichen Vorstellungen von Auferstehung. Insgesamt fördert das Medium Empathie, emotionale Kompetenz und die Fähigkeit, existenzielle Fragen des Lebens zu reflektieren.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.3 Von einer besseren Welt erzählen: Das Reich Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • In welcher Welt lebe ich? Von welcher Welt träume ich?

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