Die Cybermobbing Leichte Hilfe App leistet einen wichtigen Beitrag zur inklusiven Bildung, da sie konsequent auf die Bedürfnisse von Schüler:innen mit Lese- und Lernschwierigkeiten, kognitiven Einschränkungen, Sprachbarrieren oder geringer Medienkompetenz eingeht. Durch einfache Sprache, klare Struktur, Piktogramme und intuitive Bedienung wird sichergestellt, dass auch jene Jugendlichen, die sonst von komplexen digitalen Hilfsmitteln ausgeschlossen wären, verständliche und zugängliche Unterstützung erhalten.
Im schulischen Kontext – besonders im katholischen Religionsunterricht, der auf Solidarität, Nächstenliebe und die Anerkennung der Menschenwürde aller baut – lässt sich die App gewinnbringend einsetzen. Sie ermöglicht eine gemeinsame Auseinandersetzung mit Fragen wie: Was ist gerecht? Wie gehen wir miteinander um? Wie kann jede und jeder in unserer Klassengemeinschaft sicher leben – auch online?
In inklusiven Lerngruppen stärkt die App nicht nur digitale Teilhabe, sondern auch soziales Miteinander: Sie bietet konkrete Gesprächsanlässe, regt zur Entwicklung gemeinsamer Klassenregeln an und schafft Raum für Empathie, Perspektivwechsel und verantwortungsvolles Handeln. Als barrierearmes Medium fördert sie Selbstwirksamkeit und macht deutlich: Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz, Respekt und Unterstützung – unabhängig von Fähigkeiten oder Herkunft.
Damit eignet sich die App ideal als Bestandteil inklusiver Medienbildung, Prävention und Werteerziehung – sowohl in heterogenen Religionsgruppen als auch im fächerverbindenden Unterricht.