Anhand der berührenden Geschichten zweier Kinder – Milton, der gehörlos ist, und Iren, die nach einem Unfall schwere Verbrennungen davontrug – lernen Schüler:innen, was gelebte Inklusion bedeutet: Barrieren abbauen, Sprache lernen, Freundschaft leben und Begabungen entfalten. Die Einblicke in das Alltagsleben der Kinder ermöglichen ein hohes Maß an Perspektivübernahme, fördern Empathie und regen zur Reflexion über eigene Lern- und Lebensbedingungen an.
Das Material ist klar strukturiert, mit vielen interaktiven Aufgaben und Reflexionsimpulsen versehen, und greift zentrale Begriffe wie Menschenrechte, Gerechtigkeit und Teilhabe auf. Es enthält Arbeitsblätter zu Inklusionsbegriffen wie Exklusion, Integration und Inklusion, Aufgaben zur Landesinformation Simbabwe, eine Übersicht über Barrieren und Lösungsansätze sowie motivierende Impulse zur Selbstwirksamkeit der Schüler:innen.
Ergänzt wird die Einheit durch Anleitungen für Gebärdensprache, methodische Impulse zur Erkundung des eigenen Schulumfelds hinsichtlich Barrierefreiheit und Materialien zur Diskussion über strukturelle und gesellschaftliche Diskriminierung. Die Verbindung mit einem digitalen Lernformat über Actionbound erweitert das Material um ein multimediales, niedrigschwelliges Element, das auch projektorientiertes Lernen ermöglicht.
Das Material lässt sich sowohl als eigenständige Unterrichtseinheit in 3 x 45 Minuten durchführen als auch vertiefend in Projekttagen oder inklusiven Schulentwicklungsprozessen einsetzen. Es bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Fächer Religion, Ethik, Geografie, Sozialkunde oder Deutsch als Zweitsprache.
Zentrale Themen:
Inklusion und Vielfalt im globalen Lernen
Kinderrechte und soziale Gerechtigkeit
Alltagsrealitäten und Bildungschancen in Simbabwe
Gebärdensprache und Barrierefreiheit
Stärkenorientierung und Selbstwirksamkeit