RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
Bistum Eichstätt

Bistum Eichstätt

Sei ein Hoffnungsfunke!

Schulschlussgottesdienst zum Heiligen Jahr 2025

Veröffentlichung:24.6.2025

Das Medium „Sei ein Hoffnungsfunke!“ mit 16 Seiten bietet Bausteine für einen Schulschlussgottesdienst in der Grundschule zum Heiligen Jahr 2025. Die Feier stellt die Themen Hoffnung, Zuversicht, Freude und gegenseitige Ermutigung in den Mittelpunkt und ist ausdrücklich so angelegt, dass die einzelnen Elemente an Schulart, Lerngruppe, Ort und Rahmen angepasst werden können. Inhaltlich führt die Begegnung mit den Figuren „Jammerlappen“ und „Hoffnungsfunke“ durch den Gottesdienst. Erfahrungen von Traurigkeit, Streit, Misserfolg und Sorge werden zunächst ernst genommen und anschließend mit der biblischen Hoffnungsbotschaft aus Jeremia 29 verbunden. Gott verheißt Zukunft und Hoffnung und sagt den Menschen zu, ihr Leben zum Guten zu wenden. Der Hoffnungsfunke macht diese Botschaft für Kinder anschaulich und lädt dazu ein, schöne und stärkende Erfahrungen im eigenen Leben wahrzunehmen und selbst anderen Menschen Hoffnung zu schenken. Lieder, Gebete, Fürbitten, Kerzen, Hoffnungslose, Segen und weitere kreative Aktionen ergänzen die dialogischen Spielszenen. Die Feier berücksichtigt zudem religiöse Vielfalt, indem Lernende anderer Religionen eingeladen werden, auf ihre eigene Weise zu beten, während Lernende ohne Religionszugehörigkeit darüber nachdenken können, wie sie anderen Hoffnung schenken können.

Products

Für den Religionsunterricht und die Schulpastoral eignet sich das Medium besonders, um am Ende eines Schuljahres Erfahrungen der Lernenden aufzunehmen und diese mit der christlichen Hoffnungsperspektive zu verbinden. Methodisch empfiehlt es sich, die vorgeschlagenen Elemente nicht lediglich nacheinander abzuarbeiten, sondern entsprechend der jeweiligen Schulgemeinschaft auszuwählen und zu gestalten. Der Gottesdienst kann bereits im Religionsunterricht vorbereitet werden. Die Lernenden können sammeln, was ihnen im vergangenen Schuljahr Freude bereitet hat, wofür sie dankbar sind, was ihnen gelungen ist und welche Menschen ihnen geholfen haben. Ebenso sollte Raum für schwierige Erfahrungen, Enttäuschungen, Ängste und Abschiede bleiben. Gerade die Figur des Jammerlappens bietet einen kindgerechten Zugang, weil sie deutlich macht, dass Traurigkeit und Klage ihren Platz haben und christliche Hoffnung Schwierigkeiten nicht einfach überspielt. Daran anschließend kann Jeremia 29,11 bis 14 als biblischer Mittelpunkt erschlossen werden. Die Lernenden können untersuchen, welche Hoffnung Gott den Menschen zuspricht und überlegen, was die Aussagen für Situationen ihres eigenen Lebens bedeuten können. Besonders geeignet ist die Leitfrage, was Menschen Hoffnung gibt, wenn etwas schwierig ist. Der Hoffnungsfunke kann anschließend als Symbol erschlossen werden. Lernende sammeln konkrete Beispiele dafür, wer für sie bereits ein Hoffnungsfunke war und wie sie selbst für andere zu einem Hoffnungsfunken werden können. Dadurch wird die biblische Botschaft mit sozialem Lernen und konkreter Handlungsorientierung verbunden. Die im Material vorgeschlagene Aktion mit den Hoffnungslosen eignet sich hierfür besonders, da jedes Kind einen Impuls für sich selbst und einen weiteren zum Verschenken erhalten kann. Auch die Lichtsymbolik der Fürbitten lässt sich vertiefen. Lernende können eigene Bitten formulieren und für Menschen, die Hoffnung, Trost oder Mut benötigen, Kerzen entzünden. Für eine stärkere Beteiligung können einzelne Gruppen die Begrüßung, Gebete, Spielszenen, Lesung, Fürbitten, musikalische Beiträge und kreative Aktionen vorbereiten. Dadurch werden die Lernenden nicht nur zu Teilnehmenden, sondern zu Mitgestaltenden der Feier. Die auf Seite 10 vorgeschlagenen kreativen Anschlussmöglichkeiten wie ein Beet der Hoffnung, ein gemeinsames Hoffnungsbild oder selbst gestaltete Hoffnungsfunken ermöglichen zudem eine Weiterführung über den Gottesdienst hinaus. Im Religionsunterricht können die im Anhang enthaltenen Hoffnungssprüche und Bibelworte außerdem ausgewählt, gedeutet und auf eigene Lebenssituationen bezogen werden. Besonders geeignet sind dabei Aussagen aus Jeremia 29, Psalm 18, Jesaja 40, Offenbarung 21 und Psalm 121. So verbindet das Medium religiöse Bildung mit Ritual, Symbolarbeit, biblischem Lernen, emotionalem Lernen und gemeinschaftlichem Handeln. Zugleich eröffnet der Schuljahresabschluss einen Raum, Vergangenes dankbar wahrzunehmen, Belastendes vor Gott zu bringen und mit Zuversicht auf Ferien, Übergänge und neue Anfänge zu schauen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.