Der Artikel beleuchtet, wie die AfD und rechtspopulistische Bewegungen in Deutschland Religion gezielt einsetzen, um Ängste zu schüren und ihre politische Agenda voranzutreiben. Dabei geht es weniger um echte Frömmigkeit als um die strategische Nutzung christlicher Symbole, Traditionen und Werte, um Anschluss an gesellschaftliche Strömungen zu finden und insbesondere Feindbilder gegenüber dem Islam und queeren Lebensformen zu bedienen.
Für den Religionsunterricht bietet der Artikel eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wie Religion politisch instrumentalisiert wird – und er regt an, darüber nachzudenken, welche Verantwortung Kirche und Religionsunterricht hier tragen.