Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da es vielfältige Anknüpfungspunkte zu den Themen Schöpfung, Bewahrung der Schöpfung, Verantwortung, Konsum und Wirtschaftsethik bietet. Lernende können die Ursachen und Folgen der BSE Krise analysieren und diskutieren, welche Verantwortung Menschen für Tiere, Umwelt und Mitmenschen tragen. Dabei lassen sich Bezüge zum christlichen Schöpfungsauftrag sowie zu Fragen nach Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und verantwortungsvollem Handeln herstellen. Ebenso eröffnet der Film Gespräche über Ernährung, Konsumgewohnheiten und den Einfluss wirtschaftlicher Interessen auf gesellschaftliche Entscheidungen. Methodisch empfiehlt sich eine Filmsichtung mit Beobachtungsaufträgen zu den dargestellten Konflikten und Interessen. Anschließend können Ursachen und Folgen in Gruppenarbeiten erarbeitet, ethische Fallbeispiele diskutiert oder Rollenspiele zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven durchgeführt werden. Der Vergleich mit biblischen Schöpfungstexten sowie mit kirchlichen Positionen zur Bewahrung der Schöpfung vertieft die religiöse Dimension des Themas. Darüber hinaus können Lernende ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren, Kriterien für nachhaltige Lebensgestaltung entwickeln und Möglichkeiten verantwortungsvollen Handelns im Alltag erarbeiten. Die Analyse der filmischen Gestaltung unterstützt zudem die Auseinandersetzung mit der Wirkung medialer Darstellungen gesellschaftlicher Probleme und stärkt die Medienkompetenz der Lernenden.
Der Film eignet sich für den Unterricht ab Klasse 8 in den Fächern Religion, Ethik, Biologie sowie für den Einsatz in der Erwachsenenbildung und beruflichen Aus- und Weiterbildung. Behandelt werden Themen wie Verantwortung, Umgang mit der Schöpfung, Tierethik, Verbraucherschutz, Landwirtschaftspolitik und Wissenschaftsethik. Die didaktische Aufbereitung gliedert sich in sieben Kapitel und bietet zahlreiche Gesprächs- und Handlungsanlässe: u. a. zur Tierhaltung, politischen Entscheidungsprozessen, Konsumverhalten, Transparenz in der Lebensmittelproduktion und globaler Verantwortung (Agenda 21). Methoden umfassen: Filmsequenzarbeit, Rollenspiele, Internetrecherche, Interviews, Textanalysen (auch biblischer und gesetzlicher Texte), journalistische Aufgaben (Bericht, Nachricht), Gruppenarbeit und Podiumsdiskussionen. Der Film fordert zur Reflexion individueller wie gesellschaftlicher Verantwortung angesichts ethischer Krisen auf.