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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film Buck – Der wahre Pferdeflüsterer

Veröffentlichung:27.5.2025

Buck ist ein dokumentarischer Film über den amerikanischen Pferdetrainer Buck Brannaman, dessen außergewöhnlicher Umgang mit Pferden auf Vertrauen, Geduld und gegenseitigem Respekt beruht. Ausgehend von seiner eigenen von Gewalt geprägten Kindheit entwickelte Brannaman eine Haltung, die nicht auf Zwang, sondern auf Beziehung, Empathie und Verständnis setzt. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie Heilung, persönliche Entwicklung und gelingende Beziehungen möglich werden, wenn Vertrauen und Wertschätzung das Handeln bestimmen. Gleichzeitig regt das Medium dazu an, über Menschenwürde, Verantwortung, Gewaltfreiheit und den respektvollen Umgang mit Mensch und Tier nachzudenken.

Dokumentarfilm über Buck Brannaman, dessen Kindheit von Gewalt geprägt war und der später durch Horsemanship eine achtsame und respektvolle Beziehung zwischen Mensch und Pferd lehrt. Der Film beleuchtet Biografie, Ethik und Pferdepädagogik.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und der gymnasialen Oberstufe. Der Film eröffnet vielfältige Zugänge zu den Themen Gewalt und Gewaltfreiheit, Versöhnung, Vertrauen, Verantwortung sowie zum christlichen Menschenbild. Lernende können die Lebensgeschichte Buck Brannamans analysieren und nachvollziehen, wie persönliche Erfahrungen das eigene Handeln prägen können. Dabei lassen sich Fragen nach Vergebung, Heilung, Resilienz und der Möglichkeit eines Neuanfangs bearbeiten. Ebenso eröffnet der Film Gespräche über Erziehung, Beziehungsgestaltung und die Bedeutung von Empathie und Geduld im Zusammenleben. Methodisch empfiehlt sich eine Filmsichtung mit Beobachtungsaufträgen zu Figurenentwicklung, Symbolen und Kommunikationsformen. Anschließend können Schlüsselszenen analysiert, Rolleninterviews oder innere Monologe erstellt sowie Diskussionen über Gewalt, Verantwortung und Vertrauen geführt werden. Kreative Schreibaufgaben oder Perspektivwechsel fördern die Reflexion über eigene Erfahrungen mit Konflikten und Versöhnung. Darüber hinaus können biblische Texte zu Vergebung, Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Frieden mit den Erfahrungen der Hauptfigur verglichen werden. Die Analyse der filmischen Gestaltung sowie der symbolischen Bedeutung der Beziehung zwischen Mensch und Tier unterstützt die ethische und religiöse Deutung des Films und stärkt zugleich die Medienkompetenz der Lernenden.

Der Film bietet sich für den fächerübergreifenden Unterricht ab Klasse 5 an – in Religion, Ethik, Biologie und Pädagogik. Er thematisiert Gewalt, Empathie, Heilung durch Mensch-Tier-Beziehung sowie Respekt und Verantwortung. Besonders geeignet ist er zur Behandlung der Bewahrung der Schöpfung und des achtsamen Umgangs mit Tieren (Gen 2,15-17). Methodisch bietet das Material Reflexionsgespräche, Gesprächskreise, Arbeitsblätter zur Filmrezeption, Rollenspiele (Talkrunde) und eigene Erlebniserzählungen. Im Mittelpunkt steht Horsemanship als pädagogisches Konzept, das über Pferdearbeit hinaus Grundhaltungen wie Vertrauen, Empathie und Selbstreflexion vermittelt. Der Film kann auch im Rahmen tiergestützter Pädagogik oder bei Reitfreizeiten, in heilpädagogischen Kontexten und in der Jugendarbeit eingesetzt werden.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.2a Ehrfurcht vor der Schöpfung. Verantwortung für die Natur und Schöpfungsglaube.

5G.2b Schöpfungsglaube.

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