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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film Bikes vs Cars

Veröffentlichung:23.5.2025

Das Medium „Bikes vs Cars“ ist ein Dokumentarfilm, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Mobilität in Städten heute und in Zukunft gestaltet werden kann. Der Film begleitet Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die sich für eine nachhaltige Verkehrspolitik einsetzen, und stellt ihre Perspektiven den Interessen der Automobilindustrie sowie den Herausforderungen moderner Stadtentwicklung gegenüber. An Beispielen aus Städten wie Kopenhagen, São Paulo, Toronto und Los Angeles werden die Folgen einer autogerechten Stadtplanung für Umwelt, Gesundheit, Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit aufgezeigt. Gleichzeitig macht der Film deutlich, welche Chancen das Fahrrad für eine nachhaltige Mobilität und den Klimaschutz bietet und wie sich Bürgerinnen und Bürger weltweit für lebenswertere Städte engagieren. Das pädagogische Begleitmaterial ordnet den Film in den Kontext der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein und stellt insbesondere den Bezug zu nachhaltigen Städten und Gemeinden sowie zu Innovation und Infrastruktur her.

Das pädagogische Begleitmaterial zum Dokumentarfilm 'Bikes vs Cars' bietet vielfältige Materialien für den fächerübergreifenden Unterricht ab Klasse 9. Es thematisiert Mobilität, Klimaschutz, Stadtplanung und Lobbyismus mit einem Fokus auf nachhaltiger Verkehrsgestaltung.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe sowie für fächerübergreifenden Unterricht mit Geographie, Politik, Ethik und Sozialkunde. Im Religionsunterricht eröffnet der Film zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen Schöpfungsverantwortung, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Gemeinwohl und Verantwortung für zukünftige Generationen. Vor dem Ansehen können die Lernenden ihre eigenen Mobilitätsgewohnheiten reflektieren und diskutieren, welche Bedeutung Mobilität für ihr Leben besitzt. Während des Films empfiehlt sich die Arbeit mit Beobachtungsaufträgen zu den unterschiedlichen Interessen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie zu den Auswirkungen verschiedener Verkehrskonzepte auf Mensch und Umwelt. Im Anschluss bietet sich eine Auswertung der dargestellten Beispiele an, bei der Chancen und Grenzen nachhaltiger Mobilität kritisch bewertet werden. Methoden wie Pro und Contra Diskussionen, Gruppenarbeit, Zukunftswerkstätten, Rollenspiele oder die Planung einer fahrradfreundlichen Schule beziehungsweise Gemeinde fördern die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema. Ebenso können die Lernenden die Inhalte mit biblischen Impulsen zur Bewahrung der Schöpfung, zur Verantwortung des Menschen für die Welt und zu Fragen globaler Gerechtigkeit verbinden. Das Begleitmaterial stellt hierfür umfangreiche Arbeitsaufgaben zur Vorbereitung des Filmbesuchs, zur Stadtplanung, zum Einfluss der Autoindustrie sowie zur abschließenden Reflexion und Vertiefung bereit. Dadurch eignet sich das Medium sowohl für handlungsorientierte als auch für problemorientierte Unterrichtsformen und unterstützt die Entwicklung von Urteilsfähigkeit sowie die Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln.

"Der Film 'Bikes vs Cars' (Regie: Fredrik Gertten) zeigt an internationalen Beispielen den globalen Konflikt zwischen Autoverkehr und Fahrradkultur. Er beleuchtet die Folgen der Autodominanz in Städten für Umwelt, Klima und Gesellschaft sowie die Rolle von Lobbyismus und Aktivismus. Beispiele aus São Paulo, Los Angeles, Kopenhagen oder Toronto illustrieren globale Herausforderungen und individuelle Lösungsansätze.

Das Begleitmaterial bietet fünf strukturierte Aufgabenblöcke: Vorbereitung auf den Film (Verkehrsformen, Umweltwirkungen), Stadtplanung und Verkehrswege, kritische Analyse der Autoindustrie, Lobbyismus und Medienanalyse, sowie eine Schlussreflexion mit kreativen Projektideen. Ziel ist die Entwicklung einer kritischen Haltung zu Mobilität und Nachhaltigkeit.

Im Religions- und Ethikunterricht kann der Film zur Diskussion über Schöpfungsverantwortung, Gerechtigkeit, Verantwortung für die Mitwelt und zivilgesellschaftliches Engagement genutzt werden. Die Auseinandersetzung mit den Sustainable Development Goals (SDGs) – v. a. Ziel 11 (nachhaltige Städte) – bietet interdisziplinäre Anknüpfungspunkte.

Methoden: Filmanalyse, Gruppenarbeit, Planspiel (Stadtplanung), Kreativaufgaben (z. B. Werbespot), Bildanalyse, Rollenspiele, Diskussionen, Projektarbeit. Das Material unterstützt Medienbildung, ökologisches Bewusstsein und ethische Urteilsfähigkeit. Es fördert aktives Lernen und gesellschaftliche Partizipation."

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.2 Darf man alles, was man kann? Fortschritt und menschliche Zukunft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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