Der Film eignet sich für ältere Jugendliche ab 16 Jahren im Religions-, Ethik- oder Medienunterricht sowie in der pädagogischen Ausbildung. Er zeigt, wie vermeintlich harmlose Erzählrahmen zur Bühne eskalierender Gewalt werden, und wirft Fragen nach Medienwirkung, Vorbildfunktion, Gewaltverherrlichung und Ironie auf. Im Religionsunterricht kann 'Be Nice' genutzt werden, um über die Verantwortung im Umgang mit Sprache und Erzählung, über Medienethik, Gewaltbilder, und Grenzen des Sagbaren nachzudenken. Biblische Bezüge wie die Verantwortung des Wortes, der Umgang mit Gewalt (z. B. Mt 5,38–48) oder die Unschuld von Kindern (Mt 18,1–6) lassen sich einbinden. Didaktisch empfiehlt sich eine stufenweise Annäherung: erste Sichtung und emotionale Reaktion, dann analytisches Arbeiten (Szenenverlauf, Bildsprache, Zitate, symbolische Ebenen, intertextuelle Referenzen wie Apocalypse Now oder das World Trade Center). Methoden: Impulsfragen, Perspektivwechsel (z. B. Tagebuch der Großmutter oder des Enkels), Rollenspiele, kreative Umschreibungen, Diskussionen über mediale Vorbilder und die Rolle von Gewalt in Alltag und Erzählung. Der Film fordert zu intensiver Reflexion über Zumutbarkeit, Medienkompetenz und die Verantwortung Erwachsener im medialen Raum heraus.