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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film Be Nice

Veröffentlichung:20.5.2025

Die Arbeitshilfe zum Kurzfilm „Be Nice“ behandelt auf eindrucksvolle Weise die Themen Freundlichkeit, Respekt, Empathie und Zivilcourage im Alltag. Der Film zeigt, wie kleine Gesten der Aufmerksamkeit und des respektvollen Umgangs das Zusammenleben positiv verändern können. Gleichzeitig macht er deutlich, welche Auswirkungen Gleichgültigkeit, Ausgrenzung oder verletzendes Verhalten auf andere Menschen haben. Ohne belehrend zu wirken regt der Film dazu an, über den eigenen Umgang mit Mitmenschen nachzudenken und Verantwortung für ein wertschätzendes Miteinander zu übernehmen. Die Arbeitshilfe ergänzt den Film durch Hintergrundinformationen, Arbeitsblätter, Diskussionsanregungen und methodische Vorschläge, die soziale Kompetenzen und ethische Fragestellungen in den Mittelpunkt stellen.

Das Begleitmaterial zum Kurzanimationsfilm 'Be Nice' (Deutschland 2010, 6 Min.) thematisiert auf provokante Weise den Umgang mit Gewalt in medialen Erzählungen. Ausgangspunkt ist eine klassische Vorlesesituation zwischen Großmutter und Enkel, die in eine groteske Gewalteskalation mündet – ausgelöst durch die Wünsche des Kindes.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht sowie für Projekte des sozialen Lernens in der Grundschule und der Sekundarstufe I. Die Lernenden setzen sich mit christlichen Werten wie Nächstenliebe, Mitgefühl, Barmherzigkeit und gegenseitigem Respekt auseinander und übertragen diese auf ihre eigene Lebenswelt. Methodisch bietet die Arbeitshilfe vielfältige Möglichkeiten für Filmanalyse, Gesprächskreise, Partner und Gruppenarbeit, Rollenspiele, Perspektivwechsel sowie kreatives Schreiben und Bildgestaltung. Biblische Texte wie das Doppelgebot der Liebe, die Goldene Regel oder das Gleichnis vom barmherzigen Samariter können mit den Erfahrungen der Filmfiguren in Beziehung gesetzt werden. Darüber hinaus können Konfliktsituationen aus dem Schulalltag analysiert und gemeinsam Strategien für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben entwickelt werden. Das Medium stärkt Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, sich aktiv gegen Ausgrenzung und Mobbing einzusetzen.

Der Film eignet sich für ältere Jugendliche ab 16 Jahren im Religions-, Ethik- oder Medienunterricht sowie in der pädagogischen Ausbildung. Er zeigt, wie vermeintlich harmlose Erzählrahmen zur Bühne eskalierender Gewalt werden, und wirft Fragen nach Medienwirkung, Vorbildfunktion, Gewaltverherrlichung und Ironie auf. Im Religionsunterricht kann 'Be Nice' genutzt werden, um über die Verantwortung im Umgang mit Sprache und Erzählung, über Medienethik, Gewaltbilder, und Grenzen des Sagbaren nachzudenken. Biblische Bezüge wie die Verantwortung des Wortes, der Umgang mit Gewalt (z. B. Mt 5,38–48) oder die Unschuld von Kindern (Mt 18,1–6) lassen sich einbinden. Didaktisch empfiehlt sich eine stufenweise Annäherung: erste Sichtung und emotionale Reaktion, dann analytisches Arbeiten (Szenenverlauf, Bildsprache, Zitate, symbolische Ebenen, intertextuelle Referenzen wie Apocalypse Now oder das World Trade Center). Methoden: Impulsfragen, Perspektivwechsel (z. B. Tagebuch der Großmutter oder des Enkels), Rollenspiele, kreative Umschreibungen, Diskussionen über mediale Vorbilder und die Rolle von Gewalt in Alltag und Erzählung. Der Film fordert zu intensiver Reflexion über Zumutbarkeit, Medienkompetenz und die Verantwortung Erwachsener im medialen Raum heraus.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 6. Ethische Fragen angesichts von Grenzsituationen.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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