Das Material eignet sich für den Einsatz ab Klasse 10 in den Fächern Geschichte, Politik, Sozialkunde, Ethik und Religion, insbesondere im Rahmen fächerverbindender Projekte. Die Serie bietet mit ihrer opulenten Inszenierung und dichten Erzählweise einen multiperspektivischen Zugang zur Weimarer Republik – zwischen Demokratieexperiment, wirtschaftlicher Krise, sozialem Wandel und dem Aufstieg des Nationalsozialismus. Die Inhalte regen zur Diskussion über die Gefährdung demokratischer Werte, das Verhältnis von Politik und Gesellschaft sowie zu Fragen der Moral, des Glaubens und der sozialen Verantwortung an. Die didaktischen Materialien umfassen Analysen historischer Quellen, Film-Szenenanalysen, Rollenspiele, biografische Zugänge, Kreativmethoden (z. B. Storyboards, Briefe aus der Zeit), historische Kartenarbeit und Leitfragen zur Medienreflexion. Besonderes Augenmerk liegt auf der Figur des Kommissars Gereon Rath als gebrochener Held sowie auf der Rolle der Frauen und sozialer Randgruppen in Zeiten des Umbruchs. Der Film bietet zudem Bezüge zu ethischen Fragestellungen wie Gewalt, Trauma, Schuld und individueller Verantwortung – und eröffnet dadurch vertiefte Perspektiven für den Religionsunterricht.