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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film Alma & Oskar

Veröffentlichung:19.5.2025

Der Spielfilm „Alma und Oskar“ erzählt die leidenschaftliche und zugleich konfliktreiche Beziehung zwischen der Komponistin und Schriftstellerin Alma Mahler und dem expressionistischen Maler Oskar Kokoschka zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund des kulturellen Aufbruchs in Wien entfaltet sich eine Geschichte über Liebe, Leidenschaft, Freiheit, Eifersucht und den Wunsch nach persönlicher Selbstverwirklichung. Der Film zeigt, wie starke Gefühle sowohl inspirieren als auch zerstörerische Dynamiken entwickeln können. Gleichzeitig werden Fragen nach Identität, Geschlechterrollen, künstlerischer Freiheit, Selbstbestimmung und Verantwortung in zwischenmenschlichen Beziehungen aufgegriffen. Das Filmheft liefert historische Hintergrundinformationen zu den beiden Persönlichkeiten, ordnet die Handlung in die Epoche der Moderne ein und bietet zahlreiche Anregungen zur Analyse der Figuren und ihrer Beziehung.

Das Begleitmaterial zum Spielfilm 'Alma & Oskar' (Österreich/Schweiz/Deutschland/Tschechien 2022, Regie: Dieter Berner) begleitet die leidenschaftliche und konfliktreiche Beziehung zwischen der Komponistin Alma Mahler und dem Künstler Oskar Kokoschka. Der Film spielt im Wien der 1910er Jahre und zeigt eine Frau, die sich gegen traditionelle Rollenerwartungen behauptet und für ihre Unabhängigkeit kämpft.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht sowie für den fächerübergreifenden Unterricht mit Kunst, Geschichte und Deutsch in der Sekundarstufe II. Nach der Filmsichtung können die Lernenden die Entwicklung der Beziehung zwischen Alma Mahler und Oskar Kokoschka untersuchen und deren Motive sowie Konflikte analysieren. Dabei bietet sich eine Auseinandersetzung mit den Themen Liebe, Freiheit, Verantwortung, Eifersucht und gegenseitiger Achtung an. Im Religionsunterricht können christliche Vorstellungen von Liebe, Menschenwürde, Treue, Freiheit und verantwortlichem Handeln mit den dargestellten Beziehungen verglichen werden. Ebenso lassen sich Fragen nach persönlicher Identität, Selbstverwirklichung und den Grenzen leidenschaftlicher Beziehungen diskutieren. Die historische Einbettung eröffnet zudem einen Zugang zur Kulturgeschichte des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und zur Rolle von Kunst in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. Methoden wie Filmanalyse, Figurenanalyse, Bildbetrachtung, Quellenarbeit, Rollenspiele, Diskussionen, kreative Schreibaufgaben und Perspektivwechsel fördern die Urteilsfähigkeit, die Empathie sowie die Fähigkeit der Lernenden, Beziehungen und ethische Fragestellungen differenziert zu reflektieren.

"Der Film eignet sich ab der 10. Klasse (ab 16 Jahren) für den Einsatz in Deutsch, Geschichte, Ethik, Religion und Kunst sowie in der politischen Bildung. Zentrale Themen: Geschlechterrollen, Emanzipation, Selbstbestimmung, künstlerische Freiheit, Biografiefilm, Amour fou, Identität, Macht und Sexualität. Das Begleitmaterial bietet sechs Aufgabenblöcke: zu Geschlechterbildern, Almas Beziehung zu Mahler, Gropius und Kokoschka, ihrer Entwicklung zur unabhängigen Frau, zur Rolle von Licht und Kameratechnik sowie zum filmischen Erzählen.
Methodisch enthält das Material: Filmanalyse, szenisches Spiel, Porträtarbeit, Bildinterpretation, Diskussionen, Recherchen zu historischen Kontexten (Wien um 1900, Erste Republik, Psychoanalyse, Expressionismus), Symbolarbeit, Schreibimpulse sowie kreative Aufgaben (z. B. Moodboards, Posenarbeit, Kostümanalyse). Auch die kontrastierende Kameratechnik (digital vs. analog) wird als filmästhetisches Stilmittel zur Charakterdarstellung thematisiert. Der Film fordert zu kritischer Auseinandersetzung mit Rollenklischees, gesellschaftlicher Konvention und weiblicher Selbstbestimmung auf."

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