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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film alaska.de

Veröffentlichung:16.5.2025

Das Medium „alaska.de“ ist ein Spielfilm über die sechzehnjährige Sabine, die nach einem Umzug in einer Berliner Plattenbausiedlung einen Mord beobachtet und dadurch ungewollt in einen Konflikt aus Angst, Schuld und Gewalt gerät. Gleichzeitig entwickelt sich zwischen ihr und dem Jugendlichen Eddi eine vorsichtige Freundschaft, obwohl dieser selbst in die Ereignisse verstrickt ist. Der Film behandelt eindrucksvoll die Lebenswelt Jugendlicher, Themen wie Ausgrenzung, Gewalt, Vertrauen, Verantwortung und die Suche nach Orientierung. Darüber hinaus werden Fragen nach Freundschaft, Liebe, Gewissen und Zivilcourage aufgegriffen. Die Arbeitshilfe bietet Hintergrundinformationen zum Film, Anregungen zur Filmanalyse sowie vielfältige Arbeitsmaterialien für den Unterricht.

Das Begleitmaterial zum Spielfilm 'alaska.de' (Deutschland 2000, Regie: Esther Gronenborn) begleitet einen intensiven, dokumentarisch erzählten Jugendfilm über Orientierungslosigkeit, Gewalt, Gruppendruck und erste Liebe in einer Berliner Plattenbausiedlung. Der Film folgt der 16-jährigen Sabine, die aus einer zerrütteten Familie zu ihrem Vater zieht und dort in eine bedrohliche Jugendclique gerät.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht sowie den fächerübergreifenden Einsatz mit Deutsch und Sozialkunde ab der Sekundarstufe I. Nach dem Ansehen des Films können die Lernenden die Beziehungen zwischen den Hauptfiguren untersuchen und deren Entscheidungen aus unterschiedlichen Perspektiven bewerten. Gesprächsrunden zu den Themen Schuld, Gewissen, Angst, Mut und Verantwortung fördern die ethische Urteilsbildung und eröffnen Bezüge zu christlichen Vorstellungen von Vergebung, Nächstenliebe und Versöhnung. Ebenso können biblische Erzählungen über Schuld und Neubeginn mit den Erfahrungen der Filmfiguren verglichen werden. Kreative Methoden wie Rolleninterviews, Standbilder, das Schreiben innerer Monologe oder das Verfassen alternativer Filmenden ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Figuren. Gruppenarbeiten zur Analyse von Symbolen, Kameraführung und Filmsprache fördern die Medienkompetenz. Abschließend bietet sich eine Diskussion über Gewalt im Alltag, Gruppendruck, Zivilcourage und die Bedeutung persönlicher Verantwortung in der eigenen Lebenswelt an. Durch die lebensnahe Handlung eröffnet der Film einen emotionalen Zugang zu zentralen Fragen des Erwachsenwerdens und unterstützt die Entwicklung von Empathie, Reflexionsfähigkeit und sozialer Verantwortung.

"Der Film eignet sich ab Klasse 8 (ab ca. 14 Jahren) für alle Schulformen der Sek I und II sowie für außerschulische Jugendarbeit. Empfohlene Fächer sind Religion, Gemeinschaftskunde, Sozialkunde und Deutsch. Themen sind u. a. Gewalt, Aggression, Jugendkriminalität, Identitätssuche, Freundschaft, Liebe, Sozialisation, Familienkonflikte und gesellschaftlicher Wandel.

Didaktisch bietet sich eine Vorbereitung mit biografischen Fragen zu Zielen, Stärke, Schwäche oder Zeitungsartikeln zu Jugendthemen an. Nach dem Film sollte Raum für spontanen Ausdruck, emotionales Verarbeiten und Diskussion über die Hauptfiguren, Gewaltformen und gesellschaftliche Ursachen bestehen. Mögliche Methoden: Assoziationsketten, Figurenanalysen, Diskussionsrunden, kreative Schreibaufgaben, persönliche Reflexionen. Ziel ist es, Empathie, Medienkompetenz und Urteilsfähigkeit zu fördern. Der Film erfordert pädagogische Sensibilität und klare Gesprächsregeln."

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