Für den Religionsunterricht eignet sich das Medium besonders für die Sekundarstufe II sowie für ältere Lernende der Sekundarstufe I. Es eröffnet einen lebensnahen Zugang zu Themen wie Menschenwürde, Verantwortung, Achtsamkeit, Respekt und seelische Gesundheit. Vor der Filmsichtung sollte eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre geschaffen und darauf hingewiesen werden, dass sensible Inhalte angesprochen werden. Während des Films können die Lernenden unterschiedliche Positionen zu Triggerwarnungen sammeln und deren Begründungen vergleichen. Im Anschluss eignen sich Diskussionen über die Verantwortung von Medien, Schule und Gesellschaft, über den Umgang mit traumatischen Erfahrungen sowie über die Frage, wie Rücksichtnahme und Meinungsfreiheit miteinander in Einklang gebracht werden können. Biblische Bezüge lassen sich beispielsweise zu Jesu Umgang mit leidenden Menschen, zur christlichen Vorstellung von Mitgefühl und Nächstenliebe sowie zur Bedeutung von Heilung und Hoffnung herstellen. Die Arbeitshilfe enthält zahlreiche Arbeitsmaterialien, Impulse für Gespräche, Aufgaben zur Reflexion sowie Hinweise für einen sensiblen Unterricht mit belastenden Themen. Das Medium eignet sich deshalb sowohl für den Religionsunterricht als auch für Ethik, Sozialkunde oder Projekte zur Prävention und Persönlichkeitsbildung. (materialserver.filmwerk.de)
"Der Film eignet sich für den Einsatz ab Klasse 9 (empfohlen ab 14 Jahren) in Schule, außerschulischer Jugendbildung sowie in der Erwachsenenbildung. Empfohlene Fächer sind Deutsch, Ethik, Gesellschaftslehre, Kunst, Literatur, Politik und Religion.
Thematisch werden aktuelle Diskurse um Triggerwarnungen, Cancel Culture, Kunstfreiheit, Sensibilität, Sprache und Machtverhältnisse aufgegriffen. Der Film bietet Impulse zur kritischen Reflexion über die Balance zwischen Schutzbedürfnis und Meinungsfreiheit.
Die didaktischen Materialien bieten vielfältige methodische Zugänge: Positionierungsübungen, Zitatanalysen, Diskussionen, szenisches Arbeiten, Vergleiche von Bibeltexten und Gegenwartsliteratur, interaktive Arbeitsblätter sowie multiperspektivische Auseinandersetzungen mit Kunst, Literatur und Medien. Der Film und die Arbeitsmaterialien regen zur eigenen Urteilsbildung und zur Differenzierung in gesellschaftlichen Debatten an."