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Eine Frage des Glaubens | katholisch.de

Eine Frage des Glaubens | katholisch.de

Auferstehung

Veröffentlichung:19.11.2023

Das Video setzt sich mit der Frage auseinander, ob es sinnvoll ist, an die Auferstehung und ein Leben nach dem Tod zu glauben. Der Sprecher räumt zunächst ein, dass die naturwissenschaftlichen Beobachtungen den Tod als endgültiges Ende des Körpers erscheinen lassen. Dennoch argumentiert er, dass der Mensch mehr ist als seine körperliche Existenz. Mithilfe des Bildes eines Buches und seiner Geschichte verdeutlicht er, dass die eigentliche Lebensgeschichte eines Menschen nicht allein auf seine materielle Gestalt reduziert werden kann. Darüber hinaus verweist er auf die religiöse Erfahrung vieler Menschen sowie auf die Auferstehung Jesu Christi als entscheidenden Grund christlicher Hoffnung. Für Christen ist die Auferstehung Jesu das Fundament des Glaubens, dass auch die eigene Lebensgeschichte bei Gott aufgehoben ist und über den Tod hinaus Bestand hat.

Ergibt es Sinn, an eine Auferstehung zu glauben? Trotz der harten Fakten des Todes und der Vergänglichkeit des menschlichen Körpers argumentieren wir, dass das einzigartige "Ich" eines Menschen und seine individuelle Lebensgeschichte über den Tod hinaus Bestand haben könnten.

Inspiriert von "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende, diskutiert Christian Olding die Unsterblichkeit von Geschichten und erklärt, dass sie nicht an physische Objekte gebunden sind. Als Christen ziehen wir Parallelen zur Lebensgeschichte von Jesus und seiner Überwindung des Todes.

In "Eine Frage des Glaubens" beantwortet Pastor Christian Olding Userfragen und gibt eine Hilfe, wie der Glaube bei alltagstauglichen Problemen unterstützen kann. Senden Sie uns Ihre konkreten Themen. Ihre Ängste. Ihre Sorgen. Und wir zeigen Ihnen, was der Glaube zu sagen und zu bieten hat. Damit der Glaube wieder das wird, wofür er gedacht ist: eine echte Hilfe im Alltag.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Klassen 9 bis 13 in den Themenbereichen Auferstehung, Eschatologie, Tod, Hoffnung und christliches Menschenbild. Das Video ermöglicht einen lebensnahen Zugang zu einer der zentralen Fragen des christlichen Glaubens und verbindet philosophische Überlegungen mit theologischen Aussagen. Als Unterrichtseinstieg kann die Frage gestellt werden, ob der Mensch ausschließlich aus seinem Körper besteht oder ob seine Persönlichkeit mehr umfasst als das Materielle. Nach dem Ansehen des Videos können die Lernenden die Buchmetapher analysieren und überlegen, welche Aussage sie über Identität und menschliches Leben vermittelt. Anschließend lassen sich unterschiedliche Vorstellungen vom Leben nach dem Tod aus Christentum, anderen Religionen oder säkularen Weltanschauungen vergleichen. Besonders geeignet ist die Verbindung mit neutestamentlichen Texten zur Auferstehung Jesu sowie mit Paulus Aussagen in 1 Korinther 15. In Gruppenarbeit können Argumente gesammelt werden, die für oder gegen den Glauben an ein Leben nach dem Tod sprechen. Kreative Methoden wie das Schreiben der eigenen Lebensgeschichte, das Gestalten eines Hoffnungsbildes oder das Verfassen eines Briefes an das zukünftige Ich fördern die persönliche Auseinandersetzung. Das Video eignet sich außerdem, um zwischen naturwissenschaftlichen und theologischen Fragestellungen zu unterscheiden und den Begriff Hoffnung im christlichen Glauben zu vertiefen.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


Welche Frage behandelt das Video?

Das Video geht der Frage nach, ob es sinnvoll ist, an die Auferstehung und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Welche naturwissenschaftliche Beobachtung nennt der Sprecher?

Der menschliche Körper vergeht nach dem Tod und bislang ist niemand zurückgekehrt, um eindeutig über das Leben nach dem Tod zu berichten.

Warum hält der Sprecher den Menschen für mehr als seinen Körper?

Er beschreibt das menschliche Ich als etwas, das Erfahrungen sammelt, Erinnerungen trägt und nicht auf materielle Bestandteile reduziert werden kann.

Welche Bedeutung hat die Buchmetapher?

Wie die Geschichte eines Buches nicht nur aus Papier und Tinte besteht, so ist auch die Lebensgeschichte eines Menschen mehr als sein Körper.

Was geschieht nach Ansicht des Sprechers mit der Lebensgeschichte eines Menschen?

Sie geht nicht verloren, sondern bleibt bestehen und findet bei Gott ihre Vollendung.

Welches Argument führt der Sprecher aus der Religionsgeschichte an?

Er verweist darauf, dass der größte Teil der Menschheit an eine transzendente Wirklichkeit glaubt und darin einen Hinweis auf die menschliche Sehnsucht nach mehr als der sichtbaren Welt sieht.

Warum ist die Auferstehung Jesu für Christen so wichtig?

Sie bildet den entscheidenden Grund der Hoffnung, dass auch der Tod des Menschen nicht das letzte Wort hat.

Welche Hoffnung verbindet der christliche Glaube mit dem Tod?

Dass Gott den Menschen kennt, seine Lebensgeschichte bewahrt und ihm ewiges Leben schenkt.

Wie unterscheidet das Video zwischen naturwissenschaftlicher und theologischer Sichtweise?

Die Naturwissenschaft beschreibt den körperlichen Tod, während der Glaube nach dem Sinn, der Identität des Menschen und seiner Beziehung zu Gott fragt.

Welche zentrale Botschaft vermittelt das Video?

Der Glaube an die Auferstehung beruht nicht allein auf Wunschdenken, sondern auf der christlichen Hoffnung, dass die Lebensgeschichte eines Menschen bei Gott nicht endet, sondern ihre endgültige Vollendung findet.

Hessen

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10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

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E2.4 Dem Ganzen der Wirklichkeit begegnen – an Gott glauben.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

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