Am Anfang stand Jesus, der sich Jünger suchte und ihnen den Auftrag gab, andere einzuladen und ebenfalls zu Jüngern zu machen. Dies war jedoch eine große Herausforderung. Dennoch folgten sie seinem Auftrag, und so entstand die Kirche. Im Laufe der Jahre zog sich die Kirche jedoch in eine Art „Burg“ zurück – einen sicheren Ort, der Schutz und Heimat bot. Doch mit der Zeit erkannten sie, dass außerhalb dieser Burg viele Menschen schutzlos waren und in schwierigen Verhältnissen lebten. Dies weckte Mitgefühl, und die Gläubigen erinnerten sich an ihren ursprünglichen Auftrag.
Sie versuchten, die Menschen in ihre Burg einzuladen, doch nur wenige kamen. Also entwickelten sie Programme und nutzten moderne Medien, doch auch dies führte nicht zum gewünschten Erfolg. Schließlich entschieden sie sich, Veranstaltungen außerhalb der Burg zu organisieren. Dies bereitete zwar Freude, doch nur wenige Menschen schlossen sich an. Einige unter ihnen wollten jedoch noch mehr erreichen und kamen auf eine revolutionäre Idee: Sie verließen die Burg, gingen direkt zu den Menschen und blieben bei ihnen. Statt aus der Ferne über ihren Glauben zu sprechen, teilten sie das Leben mit den anderen, sprachen über gemeinsame Interessen und kamen so schließlich auch auf Jesus zu sprechen. Dadurch entstand eine neue, frische Form der Kirche mit einer klaren Grundsatzentscheidung: Kein Rückzug mehr!