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Uni Auditorium - Wissen online

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Denken, Glaube, Wissen | Martin Urban

Veröffentlichung:26.1.2017

Das Video setzt sich kritisch mit dem Verhältnis von Glaube, Wissen, Wissenschaft und Kirche auseinander. Ausgehend von der Frage, woher Menschen wissen, was wahr ist, reflektiert der Sprecher die Bedeutung von Vernunft, Zweifel und Glauben. Er beschreibt, wie sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch religiöse Überzeugungen das menschliche Leben prägen, warnt jedoch vor jeder Form von Fundamentalismus und unkritischer Übernahme von Glaubenssätzen. Dabei werden historische Entwicklungen, die Rolle der Kirchen, Offenbarungsreligionen, neurowissenschaftliche Erkenntnisse sowie die Bedeutung von Freiheit und Verantwortung miteinander verknüpft. Das Video endet mit dem Plädoyer für einen reflektierten Glauben, der Zweifel zulässt und sich der wissenschaftlichen Erkenntnis nicht verschließt. Es regt dazu an, den eigenen Glauben bewusst zu hinterfragen und verantwortungsvoll zu begründen.

Der Mensch denkt nicht nur mit dem Kopf, er glaubt auch mit dem Kopf. Wenn wir verstehen, warum wir glauben, können wir mit diesem Wissen überprüfen, was wir glauben. Dazu müssen wir auch den Zweifel zulassen. Zwei Jahrtausende lang war christlicher Glaube Kirchenglaube.

Auch heute sind Menschen auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. Aber die traditionellen Erklärungen genügen ihnen nicht mehr. Die alten Deutungen sind auch im Lichte kritischer Forschung korrekturbedürftig.

Die Kirchen vermeiden die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der Wissenschaften. Sie sind nicht bereit, sich und ihre Lehren in Frage zu stellen. Stattdessen reden sie lieber von Moral. Damit verpassen sie die Chance, die Menschen zu erreichen.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Oberstufe oder für leistungsstarke Lerngruppen der Sekundarstufe I im Rahmen der Themen Glaube und Vernunft, Religionskritik, Fundamentalismus, Offenbarung, Kirche und Wissenschaft oder Theologie und Naturwissenschaft. Vor dem Ansehen können die Lernenden ihre eigenen Vorstellungen zu den Fragen „Was ist Glaube?“, „Braucht Glaube Zweifel?“ oder „Kann man gleichzeitig gläubig und wissenschaftlich denken?“ sammeln. Während des Videos notieren sie zentrale Aussagen und unterscheiden zwischen Tatsachenbehauptungen, persönlichen Werturteilen und kritischen Thesen des Referenten. Anschließend bietet sich eine strukturierte Diskussion an, in der einzelne Aussagen mit biblischen Texten, kirchlichen Positionen und theologischen Gegenargumenten verglichen werden. Besonders wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen der persönlichen Meinung des Sprechers und den offiziellen Positionen der christlichen Kirchen. Das Video eignet sich ausdrücklich nicht als Einführung in den christlichen Glauben, sondern als Diskussionsimpuls zur Förderung religiöser Urteilsfähigkeit. Die Lernenden können Argumente sammeln, Positionen vergleichen, eigene Standpunkte entwickeln und reflektieren, welche Bedeutung Zweifel, Vernunft und Vertrauen für ihren persönlichen Glauben besitzen. Ergänzend können Aussagen des Videos mit Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils, der Enzyklika Fides et Ratio oder biblischen Beispielen zweifelnder Glaubender wie Thomas oder Hiob verglichen werden. Dadurch lernen die Lernenden, kontroverse Positionen sachlich zu beurteilen und zwischen Kritik an kirchlichen Institutionen und theologischen Aussagen zu unterscheiden.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.1 Ein eigener Mensch werden. Entwicklung der Persönlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.1 Die Welt verstehen: Naturwissenschaft und Mythen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Welt beschreiben – Welt deuten: Mythos und Logos

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