RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
Misereor

Misereor

Gemeinsam träumen - Liebe sei Tat

Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe zum Hungertuch 2025 - "Nur die Liebe bleibt"

Veröffentlichung:5.1.2025

Das Unterrichtsmaterial „Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“ lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich mit dem aktuellen Misereor-Hungertuch auf kreative, emotionale und reflektierende Weise auseinanderzusetzen. Im Zentrum steht die Frage, wie Liebe konkret werden kann – im eigenen Leben, im sozialen Miteinander und im Blick auf globale Herausforderungen. Die Module eröffnen vielfältige Wege, um das Hungertuch nicht nur zu betrachten, sondern in Beziehung zum eigenen Erleben zu setzen und die Botschaft der Künstlerin in Handlungsmöglichkeiten zu übersetzen.

Products

1. Inhaltsbeschreibung
Das Material „Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“ bietet eine vielseitige und praxisorientierte Sammlung von Unterrichtsmodulen für die Sekundarstufe und führt Schülerinnen und Schüler behutsam an das aktuelle Hungertuch von Misereor heran. Durch Bildbetrachtung, kreative Schreibaufgaben, Collagen, Rollenspiele und gestaltende Methoden werden die Jugendlichen eingeladen, die Botschaft des Hungertuches mit eigenen Erfahrungen, Gefühlen und Perspektiven zu verbinden. Das Leitmotiv „Liebe sei Tat“ bildet den roten Faden, an dem entlang die Schüler*innen Missstände in der Welt erkennen, aber zugleich eigene Hoffnungsbilder, Trauminseln und Handlungsimpulse entwickeln. Die Module beginnen mit einer offenen Bildbetrachtung, führen über kreative Deutungen und persönliche Aussagen hin zu performativen Umsetzungen und vertieften theologischen und ethischen Reflexionen. Dabei wird das Hungertuch selbst – mit seinen Figuren, Farben, Symbolen und Szenen – zum Ausgangspunkt einer persönlichen und gemeinschaftlichen Spurensuche. Die Materialien und Beispiele, etwa auf Seite 1 und 2, zeigen, wie das Hungertuch bei den Jugendlichen Resonanz weckt, indem sie Figuren eine Stimme geben, Überschriften formulieren oder eigene Botschaften einbringen. Die angebotenen Unterrichtsideen reichen vom sinnlichen Zugang in der 5. Klasse über Collage-Arbeiten und Vernissagen in der 6. Klasse bis hin zu inhaltlich anspruchsvolleren Aufgaben in der 8. Klasse, bei denen zentrale Symbole des Hungertuchs wie das Zelt oder die Liebe gedanklich und gestalterisch erschlossen werden. Durchgehend wird sichtbar, dass diese Module nicht nur Wissensvermittlung leisten, sondern Lebensdeutung ermöglichen und dazu anregen, die Botschaft des Hungertuchs in der eigenen Lebenswelt ernst zu nehmen.

2. Didaktische und methodische Hinweise
Das Material eignet sich hervorragend für den katholischen Religionsunterricht, da es ästhetisches Lernen, personale und soziale Kompetenzen, biblische Anknüpfungspunkte und sozialethische Fragestellungen miteinander verbindet. Die Impulse der Bildbetrachtung auf Seite 2 regen zu einem dialogischen und zugleich imaginativen Zugang an, der Jugendliche dazu ermutigt, im Bild eigene Erfahrungen und Perspektiven wiederzufinden. Durch die Ich-Perspektive entsteht eine Identifikation, die den Blick auf globale Fragen wie Armut, Gerechtigkeit, Flucht oder Schöpfungsverantwortung nicht distanziert, sondern existentiell werden lässt. Die kreative Collagearbeit, wie sie auf Seite 3 dargestellt ist, fördert Ausdrucksfähigkeit und Urteilsfähigkeit, indem Schüler*innen Botschaften benennen, Überschriften finden und Figuren des Bildes mit eigenen Worten sprechen lassen. Das Zusammenspiel aus kreativem Tun, Reflexion und Präsentation stärkt die Klassengemeinschaft und unterstützt zugleich konstruktive Feedbackkultur.

Die Stunde zum multisensorischen Gedicht in der 5. Klasse ermöglicht ein tiefes emotionales Nachspüren, bei dem Gefühle wie Krieg und Freude durch sinnliche Umschreibungen konkretisiert werden. Dadurch werden ästhetische und ethische Dimensionen miteinander verbunden und die Jugendlichen lernen, komplexe Themen in Sprache zu übersetzen. Die pantomimischen Übungen auf Seite 5 fördern nonverbale Ausdruckskraft und Empathie, da die Lernenden Szenen aus dem Hungertuch verkörpern und anschließend darüber ins Gespräch kommen, was sie wahrgenommen und empfunden haben. In der 8. Klasse wird die Arbeit theologischer und analytischer: Das Zelt als Symbol wird im Hinblick auf Schutz, Zuflucht und Gemeinschaft gedeutet, und der Auftrag „Liebe sei Tat“ wird als ethische Herausforderung verstanden, die Verbindung von Haltung und Handlung zu reflektieren. Dabei entsteht ein Lernprozess, der zur Auseinandersetzung mit globaler Verantwortung, christlicher Nächstenliebe und persönlichem Engagement führt.

Für ru-digital eignet sich dieses Material in besonderem Maß, weil zahlreiche Aufgaben sich sehr gut digital erweitern lassen, etwa durch das Erstellen digitaler Collagen, das Aufnehmen kurzer Rollenspielvideos, das Festhalten von Ich-Botschaften in Audioformaten oder das Präsentieren der Ergebnisse auf digitalen Pinnwänden. Die Präsentationen können zudem im Rahmen von Schulgottesdiensten oder Fastenaktionen eingesetzt werden, wodurch religiöses Lernen über den Unterricht hinaus Wirkung entfaltet. Insgesamt bietet das Material eine inspirierende, lebensnahe und zugleich theologisch fundierte Grundlage, um Jugendliche mit dem Hungertuch vertraut zu machen und ihnen Wege zu eröffnen, „Liebe zur Tat werden zu lassen“.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

G6.1 Mein Recht und das Recht der anderen. Gerechtigkeit und die neue Gerechtigkeit Jesu.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.1 Entscheidungen treffen: Gut und Böse.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Erfahrungen von Schuld und Sünde – Entscheidungssituationen
  • Was ist das Gute? – Dekalog, Goldene Regel, Nachfolge Jesu
  • Kinder in der einen Welt – Straßenkinder, Kindersoldaten, …

_

5.3.2025

_

Sequenz

Menschen & Welt

_

_

_

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.