Das Medium zum 5. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A behandelt das Evangelium Mt 5,13 bis 16 aus der Bergpredigt. Es umfasst ein kindgerechtes Ausmalbild, den Bibeltext, eine Fassung in Leichter Sprache sowie erläuternde Texte für Kinder und Erwachsene. Im Mittelpunkt stehen die Bilder vom Salz der Erde und vom Licht der Welt. Jesus macht seinen Jüngerinnen und Jüngern deutlich, dass sie durch ihr Leben und Handeln Gottes Liebe sichtbar machen sollen. Wie Salz Speisen Geschmack verleiht und Licht Dunkelheit erhellt, sollen Menschen durch Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Glauben die Welt positiv verändern. Das Medium vermittelt anschaulich die christliche Berufung, Verantwortung für andere zu übernehmen und Gottes Botschaft im Alltag sichtbar werden zu lassen. (erzbistum-koeln.de)
Diese Anregung stellt biblische Texte in leicht verständlicher Sprache zur Verfügung. Zudem können die Bilder gedruckt und ausgemalt werden. Dazu wird Bild mit Linksklick vergrößert nd dann als PDF gespeichert. Mit Rechtsklick zu speichern erzeugt ein PNG mit wesentlich geringerer Bildqualität.
Auf ru-digital wird eine Unterrichtsstunde zu diesem Material mit demselben Titel aber einem blau umrandeten Logo angeboten.
Jesus verwendet in seiner Predigt zwei Bilder: Salz und Licht. Er sagt seinen Zuhörern, dass sie bereits „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ sind. Salz gibt dem Essen Geschmack, Licht macht die Dunkelheit hell – beides ist essenziell für das Leben.
Jesus macht deutlich, dass jeder wichtig ist. Selbst kleine gute Taten haben eine große Wirkung, so wie ein kleines Salzkorn oder ein Streichholz in der Dunkelheit. Wer Gutes tut, bringt Licht in die Welt. Licht kann man nicht für sich behalten – es wird größer, wenn man es teilt.
Die Botschaft Jesu fordert nicht zu besonderen Leistungen auf, sondern stellt fest: Die Jünger sind bereits, was sie sein sollen. Sie haben alles, was sie brauchen, um ihr Umfeld positiv zu prägen. Angst und Egoismus dürfen sie nicht davon abhalten, sich für andere einzusetzen. Der Glaube befreit von dieser Angst, weil der Mensch in Gottes Liebe bereits geborgen ist.