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Bistum Aachen

Bistum Aachen

Glaube in Bewegung

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Video „Glaube in Bewegung“ des Bistums Osnabrück greift die biblischen Texte des vierten Sonntags der Osterzeit auf und verbindet sie mit der Lebenswirklichkeit heutiger Christinnen und Christen. Ausgangspunkt sind die Worte aus der Apostelgeschichte, in denen Paulus und Barnabas die Botschaft Jesu mutig weitersagen, sowie die Aussage Jesu aus dem Johannesevangelium: „Meine Schafe hören auf meine Stimme.“ Das Medium verdeutlicht, dass der christliche Glaube keine passive Überzeugung ist, sondern Menschen in Bewegung setzt. Die Freude über die Auferstehung Jesu führt dazu, Hoffnung weiterzugeben, Verantwortung zu übernehmen und den Glauben im Alltag sichtbar werden zu lassen. Dabei wird deutlich, dass christlicher Glaube nicht auf den Gottesdienst beschränkt bleibt, sondern Familie, Schule, Beruf und Gesellschaft prägen soll. Das Video lädt dazu ein, auf Gottes Stimme zu hören und den eigenen Glauben aktiv und mutig zu leben.

Die Anregung bietet auf einer Seite eine Erfahrung des Pilgerns zur Heiligtumsfahrt als tief spirituelle Reise. Der Pilgerstab symbolisiert dabei nicht nur die jahrhundertealte Tradition des Pilgerns, sondern dient auch als Stütze, Orientierung und Ausdruck des Unterwegsseins. Der Weg selbst steht für Bewegung, Entscheidungen und die Bereitschaft, Umwege und Kreuzungen anzunehmen, um sich selbst und Gott näherzukommen.

Der Pfeil, der den Weg weist, erinnert daran, dass der Glaube in der Begegnung zwischen Gott und Mensch auf der Erde verwurzelt ist. Die Heiligtümer – wie das Kleid Mariens oder die Windeln Jesu – verdeutlichen die Menschlichkeit Gottes. Der Pilgerweg wird als Herzensangelegenheit dargestellt, der inneren Wandel, Vertrauen und Zielgerichtetheit fördert. Die Botschaft: Pilgern ist mehr als eine Reise – es ist eine Begegnung mit sich selbst, mit Gott und der Welt.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und der gymnasialen Oberstufe im Themenbereich Ostern, Nachfolge, Kirche und christliche Lebensgestaltung. Die Lernenden können zunächst überlegen, was sie selbst unter einem Glauben verstehen, der in Bewegung ist, und Beispiele aus ihrem Alltag sammeln. Anschließend bietet das Video zahlreiche Impulse, um die biblischen Texte aus Apostelgeschichte 13,47 und Johannes 10,27 zu erschließen und auf heutige Lebenssituationen zu übertragen. In Gruppenarbeit können die Lernenden herausarbeiten, welche Eigenschaften Paulus und Barnabas auszeichnen und welche Bedeutung das Bild vom Guten Hirten besitzt. Diskussionsphasen ermöglichen die Frage, wie christlicher Glaube heute sichtbar werden kann und welche Hindernisse einer glaubwürdigen Nachfolge entgegenstehen. Kreative Aufgaben wie das Verfassen eines persönlichen Glaubensweges, die Gestaltung eines Hoffnungsplakates oder die Entwicklung kleiner sozialer Projekte fördern die Verbindung von Glauben und praktischem Handeln. Das Video eignet sich ebenso für eine Unterrichtseinheit über Mission, christliche Verantwortung, Hoffnung und Zeugnis in einer pluralen Gesellschaft. Es unterstützt die Lernenden dabei, den Glauben nicht nur als Wissensinhalt, sondern als Orientierung für das eigene Leben wahrzunehmen.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


1. Was bedeutet der Titel „Glaube in Bewegung“?

Er beschreibt einen Glauben, der Menschen verändert und sie dazu bewegt, Hoffnung, Liebe und Verantwortung im Alltag weiterzugeben.


2. Welche biblischen Texte stehen im Mittelpunkt?

Die Apostelgeschichte 13,47 mit der Sendung von Paulus und Barnabas sowie Johannes 10,27 mit dem Bild vom Guten Hirten.


3. Warum bleiben Paulus und Barnabas trotz Widerständen aktiv?

Sie sind überzeugt, dass die Botschaft Jesu allen Menschen gilt und weitergegeben werden soll.


4. Was bedeutet das Bild vom Guten Hirten?

Jesus kennt die Menschen, begleitet sie und lädt sie ein, auf seine Stimme zu hören und ihm zu folgen.


5. Was ist mit Osterfreude gemeint?

Die Freude über die Auferstehung Jesu schenkt Hoffnung und motiviert dazu, den Glauben im Alltag zu leben.


6. Wo soll der christliche Glaube sichtbar werden?

In der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft und überall dort, wo Menschen miteinander leben.


7. Welche Eigenschaften brauchen Menschen, um ihren Glauben zu leben?

Mut, Vertrauen, Offenheit, Mitgefühl, Hoffnung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.


8. Welche Herausforderungen nennt das Video?

Glaube stößt nicht immer auf Zustimmung. Christen begegnen auch Ablehnung, Unsicherheit und Konflikten.


9. Welche Bedeutung hat das Hören auf Gottes Stimme?

Es hilft Menschen, Orientierung für ihr Leben zu finden und Entscheidungen im Sinne Jesu zu treffen.


10. Welche Verbindung besteht zwischen dem Video und dem Religionsunterricht?

Das Video zeigt, dass biblische Botschaften nicht nur vergangene Ereignisse beschreiben, sondern konkrete Orientierung für das heutige Leben geben.


11. Welche christlichen Werte werden besonders hervorgehoben?

Hoffnung, Nächstenliebe, Verantwortung, Vertrauen, Gemeinschaft, Mut und Freude am Glauben.


12. Welche Aufgabe erhalten die Lernenden durch das Video?

Sie werden eingeladen zu überlegen, wie sie selbst ihren Glauben oder ihre Überzeugungen durch verantwortungsvolles Handeln und Hoffnung im Alltag sichtbar machen können.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.3 Gott will die Befreiung. Exodus: Geschenk und Auftrag.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.2 Vom Umgang mit Freiheit: Gebot und Gewissen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Mut zum Gewissen
  • Auf dem Weg zur Freiheit - Verantwortung und Nächstenliebe

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