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Pragmatismus ist eine philosophische Strömung, die ziemlich anders denkt, als du es von der Philosophie erwarten würdest. Statt sich in abstrakten Ideen zu verlieren, die weit weg von der Realität sind, fragt der Pragmatismus: „Was bringt es uns?“. Es geht also darum, Ideen und Theorien danach zu bewerten, welche praktischen Auswirkungen sie haben.
In der Philosophie des Pragmatismus ist die Wahrheit also nichts Festes und Unveränderliches. Sie ist etwas, das sich zeigt, indem es funktioniert. Eine Idee ist dann „wahr“ oder „gut“, wenn sie in der Praxis nützliche Ergebnisse liefert.
Geschichte des Pragmatismus
Der Pragmatismus hat seine Wurzeln im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, vor allem in den USA. Philosophen wie Charles Sanders Peirce, William James und John Dewey sind die großen Namen hinter dieser Bewegung. Peirce gilt als Begründer des Pragmatismus und schlug vor, dass der Wert einer Idee durch ihre praktischen Auswirkungen bestimmt wird (pragmatische Maxime).