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Christ in der Gegenwart

Christ in der Gegenwart

Thomas von Aquin – Lehrer der Gegenwart?

Veröffentlichung:1.1.2024

Der Beitrag „Thomas von Aquin Lehrer der Gegenwart?“ stellt Leben, Werk und bleibende Bedeutung des mittelalterlichen Theologen Thomas von Aquin vor. Im Mittelpunkt stehen seine berühmte Summe der Theologie, die von ihm entwickelte scholastische Methode sowie sein Bemühen, Glaube und Vernunft miteinander zu verbinden. Der Beitrag erläutert den systematischen Aufbau seines theologischen Denkens, seine Form des logischen Argumentierens und seine Auseinandersetzung mit philosophischen Traditionen, insbesondere mit Aristoteles und Platon. Darüber hinaus wird gezeigt, weshalb zentrale Gedanken des Thomas von Aquin auch heute noch in theologischen, philosophischen und ethischen Debatten Bedeutung besitzen und wie aktuelle Erkenntnisse aus Naturwissenschaft, Psychologie und Genetik einzelne seiner Grundüberlegungen neu bewerten.

Thomas von Aquin, bedeutender Scholastiker und Theologe, prägte die kirchliche Lehre nachhaltig. Geboren um 1225, trat er in den Dominikanerorden ein und studierte bei Albertus Magnus in Paris. Seine "Summe der Theologie" ist sein bekanntestes Werk, das strukturiert und systematisch theologische Fragen behandelt. Thomas’ scholastische Methode, die logisches Denken und Argumentieren schult, ist bis heute relevant. Er verband unterschiedliche philosophische Positionen, was seine Denkweise aktuell und bedeutend macht. Kritische Auseinandersetzungen mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigen, dass seine Grundideen, wie die Übertragung von Sündenfolgen, weiterhin relevant sind.



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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe sowie für Kurse in Philosophie oder Ethik. Der Beitrag ermöglicht eine fundierte Einführung in die mittelalterliche Theologie und eröffnet zugleich den Dialog zwischen Glauben, Vernunft und Wissenschaft. Die Lernenden können zunächst die Struktur der scholastischen Methode analysieren und nachvollziehen, wie Thomas von Aquin Fragen entwickelt, Gegenargumente berücksichtigt und anschließend eine begründete Position formuliert. Diese Vorgehensweise lässt sich auf aktuelle ethische oder religiöse Fragestellungen übertragen und fördert argumentatives Denken sowie wissenschaftsorientiertes Arbeiten. Darüber hinaus bietet der Beitrag zahlreiche Anknüpfungspunkte für Diskussionen über das Verhältnis von Glaube und Vernunft, den Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaft sowie die Frage, wie traditionelle Glaubensaussagen im Licht neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse verstanden werden können. Besonders gewinnbringend ist ein Vergleich zwischen mittelalterlichen und heutigen Denkweisen sowie die Untersuchung, welche Bedeutung systematisches Argumentieren für religiöse Urteilsbildung besitzt. Der Beitrag eignet sich für Quellenarbeit, Debatten, Gruppenarbeit, philosophische Gespräche oder die Erstellung von Argumentationsdiagrammen und unterstützt die Entwicklung theologischer, philosophischer sowie argumentativer Kompetenzen.

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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