Das Magazin eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, wenn Fragen nach Gerechtigkeit, Menschenwürde, Bewahrung der Schöpfung, Verantwortung in einer globalisierten Welt oder christlicher Solidarität behandelt werden. Die Reportage über den Kohlebergbau in Sambia bietet einen lebensnahen Zugang zu Themen wie Wirtschaftsethik, Ausbeutung natürlicher Ressourcen und sozialer Verantwortung. Die Lernenden können anhand der Biografien der Betroffenen die Folgen wirtschaftlicher Interessen auf das Leben von Menschen analysieren und diese mit biblischen Vorstellungen von Gerechtigkeit und Menschenwürde vergleichen. Die Beiträge zu Burkina Faso eröffnen Möglichkeiten, Flucht, Terror und christliche Hoffnung im Kontext weltkirchlicher Solidarität zu thematisieren. Die Interviews über Corona in Afrika oder die politischen Entwicklungen in Äthiopien fördern die multiperspektivische Auseinandersetzung mit globalen Krisen und medialen Darstellungen. Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit mit unterschiedlichen Artikeln an, deren Ergebnisse anschließend in einer Podiumsdiskussion oder einer Zukunftswerkstatt zusammengeführt werden. Ebenso können die Fotografien als Impuls für Bildanalysen, Schreibgespräche oder kreative Schreibaufgaben genutzt werden. Die Lernenden können Handlungsmöglichkeiten für nachhaltigen Konsum entwickeln, das Lieferkettengesetz diskutieren oder eigene Kampagnen zu globaler Verantwortung entwerfen. Das Magazin eignet sich außerdem hervorragend als Grundlage für projektorientiertes Lernen, Stationenarbeit oder Präsentationen zu Themen des globalen Lernens und der Einen Welt.
Titelbild und Fotografien
Die eindrucksvollen Fotografien dienen als Gesprächsimpuls oder Bildanalyse. Die Lernenden beschreiben ihre Wahrnehmungen, formulieren Vermutungen über die Lebenssituation der dargestellten Menschen und entwickeln Fragestellungen zu globaler Gerechtigkeit, Armut und Verantwortung.
Reportage "Die Mine der Misere" Sambia
Die Lernenden analysieren die Auswirkungen des Kohleabbaus auf Mensch und Umwelt, erarbeiten die Interessen verschiedener Akteure und diskutieren ethische Fragen zu Konsum, Wirtschaft und Verantwortung. Rollenspiele oder Debatten zum Lieferkettengesetz bieten sich als Vertiefung an.
Reportage "Burkina Faso"
Anhand der Berichte über Terror, Flucht und Gastfreundschaft setzen sich die Lernenden mit den Themen Frieden, Hoffnung und Solidarität auseinander. Sie vergleichen die dargestellten Erfahrungen mit biblischen Friedensvorstellungen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten für weltweite Solidarität.
Interviews
Die Interviews zu Corona in Afrika sowie zur politischen Situation in Äthiopien fördern das verstehende Lesen. Die Lernenden arbeiten zentrale Aussagen heraus, vergleichen unterschiedliche Perspektiven und beurteilen gesellschaftliche und ethische Herausforderungen.
Kurznachrichten und internationale Berichte
Die Beiträge zu Mali, Libanon oder den Philippinen eignen sich für arbeitsteilige Gruppenarbeiten. Die Lernenden recherchieren Hintergründe, präsentieren ihre Ergebnisse und ordnen die Ereignisse in globale Zusammenhänge ein.
Beitrag zum Lieferkettengesetz
Die Lernenden untersuchen Zusammenhänge zwischen eigenem Konsum und globalen Produktionsbedingungen. Sie diskutieren Verantwortung von Unternehmen, Politik und Verbraucherinnen und Verbrauchern und formulieren eigene Positionen.
Karten, Infokästen und Hintergrundinformationen
Diese Materialien unterstützen die geografische und politische Einordnung der behandelten Länder. Die Lernenden erstellen Übersichten, Länderprofile oder thematische Mindmaps.
Gebet und spirituelle Impulse
Die spirituellen Texte ermöglichen Phasen der Besinnung. Die Lernenden reflektieren christliche Hoffnung angesichts von Krisen und formulieren eigene Gebete oder Fürbitten.
Projektorientierte Arbeitsformen
Das Magazin eignet sich für Stationenlernen, Gruppenpuzzle, Lernzirkel, Präsentationen, Podiumsdiskussionen oder die Gestaltung einer Ausstellung zum Thema globale Gerechtigkeit. Dabei verbinden die Lernenden fachliches Wissen mit ethischer Urteilsbildung und entwickeln konkrete Ideen für verantwortliches Handeln im Alltag.