Diese Anregung enthält das Heft 330 des izpr "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" mit 84 Seiten. Es betont, dass Widerstand nicht nur aus politischen und ideologischen Motiven entstand, sondern auch aus ethischen, religiösen und persönlichen Überzeugungen resultierte. Der Widerstand manifestierte sich in verschiedenen Formen wie Flugblättern, Sabotage, militärischen Umsturzversuchen und Hilfe für Verfolgte. Trotz der hohen Risiken und der Verfolgung durch das Regime wurden verschiedene Gruppen und Einzelpersonen aktiv, um gegen die Diktatur anzukämpfen. Der Begriff des Widerstands ist breit gefasst und umfasst eine Vielzahl von Verhaltensweisen, die sich der nationalsozialistischen Herrschaft widersetzten.
Der Text behandelt auch den Widerstand gegen den Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs und dessen Wahrnehmung nach 1945. Während des Krieges war es für Regimegegner schwierig, Verfolgten zu helfen, da dies Verfolgung durch Polizei und Justiz nach sich zog. Dennoch zeigten einzelne Deutsche Mitgefühl und Solidarität, indem sie Zwangsarbeitern halfen, illegal Papiere besorgten oder Verfolgte versteckten. Der Widerstand intensivierte sich im Kriegsende, als viele gegen Hitlers Befehl zum Totalen Krieg rebellierten und oft mit dem Tod dafür bezahlten. Nach 1945 war die Anerkennung des Widerstands langwierig und politisch umstritten, bis sich in den 1980er Jahren ein breiteres Verständnis durchsetzte.