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Missio Magazin

Missio Magazin

Indien Der Fluch der Entwicklung

Veröffentlichung:1.9.2019

Diese Anregung enthält das Missiomagazin "Indien Der Fluch der Entwicklung" mit 52 Seiten bietet eine Vielzahl an Themen aus verschiedenen Teilen der Welt. Sie beginnt mit einer mutigen Demonstration von Christen in Hongkong gegen die Unterdrückung durch China. Weitere Schlaglichter umfassen unter anderem die Bedeutung von "Laudato si" für ein fundamentales Umdenken sowie internationale Berichte über Aktionen wie Baumpflanzungen in Äthiopien, die Renovierung einer Kirche durch irakische Christen und die ruhige, gespenstische Atmosphäre in Kaschmir. Ein besonderes Interview mit dem Schweizer Soziologen Jean Ziegler enthüllt die prekären Zustände in den Flüchtlingslagern auf Lesbos. Lokal betrachtet das Magazin die Bemühungen einer Firma in Ruanda, Plastikmüll durch Handarbeit wiederzuverwerten, sowie den Einsatz der Kirche in Indien gegen Umweltzerstörung. Es schließt mit Berichten über missio-Projekte weltweit, von Studienreisen nach Indien bis zu Spenden für nachhaltige Energiequellen.

Diese Ausgabe des missio magazins widmet sich der Bewahrung der Schöpfung und zeigt anhand eindrucksvoller Reportagen, wie Menschen weltweit auf ökologische Herausforderungen reagieren. Im Mittelpunkt stehen Projekte in Ruanda und Indien, die nachhaltige Lösungen gegen Umweltzerstörung und Ressourcenverschwendung entwickeln. Die Reportage aus Ruanda stellt ein Recyclingunternehmen vor, das Plastikmüll sammelt, aufbereitet und wiederverwertet und damit Arbeitsplätze schafft sowie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Ein weiterer Schwerpunkt führt nach Nordostindien, wo sich Franziskaner gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung gegen Abholzung einsetzen und neue Wege nachhaltiger Landnutzung entwickeln. Ergänzt werden diese Reportagen durch Auszüge aus der Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus, Beiträge über weltweite Aufforstungsprojekte, Waldbrände, Flucht und Menschenrechte sowie Beispiele christlichen Engagements für Gerechtigkeit und Frieden. Das Medium verdeutlicht eindrucksvoll die enge Verbindung von sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Verantwortung und christlichem Glauben.







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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und kann in den Themenfeldern Schöpfung, Bewahrung der Schöpfung, Nachhaltigkeit, Umweltethik, globale Gerechtigkeit, Menschenwürde, Verantwortung, Weltkirche und katholische Soziallehre eingesetzt werden. Die authentischen Reportagen ermöglichen den Lernenden einen lebensnahen Zugang zu aktuellen ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen und zeigen zugleich konkrete Beispiele gelingenden Handelns.

Als Einstieg bietet sich die Analyse des Titelbildes oder ausgewählter Fotografien aus Ruanda und Indien an. Die Lernenden beschreiben ihre Eindrücke und formulieren Vermutungen über die dargestellten Situationen. Anschließend können sie ihre Vorstellungen mit den Reportagen vergleichen. Während der Erarbeitung eignet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit, in der unterschiedliche Themen bearbeitet werden, beispielsweise Plastikmüll und Recycling, nachhaltige Landwirtschaft, Aufforstung, Schöpfungsverantwortung, Umweltgerechtigkeit, Flucht, Menschenrechte oder die Aussagen der Enzyklika Laudato si. Die Ergebnisse können in Form von Expertenpräsentationen, Lernplakaten oder digitalen Präsentationen zusammengeführt werden.

Die Auszüge aus Laudato si eröffnen eine vertiefte theologische Auseinandersetzung mit dem christlichen Verständnis der Schöpfung. Die Lernenden analysieren zentrale Aussagen des päpstlichen Schreibens und setzen diese mit biblischen Schöpfungstexten sowie aktuellen ökologischen Herausforderungen in Beziehung. Die Reportage über das Recyclingunternehmen in Ruanda ermöglicht darüber hinaus eine Diskussion über nachhaltiges Wirtschaften, globale Müllströme und den eigenen Konsum. Die Lernenden reflektieren ihre persönliche Verantwortung und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für Schule und Alltag. Die Beiträge über Aufforstung, Waldbrände und Umweltzerstörung eignen sich für projektorientiertes Arbeiten zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und fördern systemisches Denken.

Darüber hinaus eröffnet das Interview mit Jean Ziegler zur Situation von Geflüchteten auf Lesbos eine ethische Auseinandersetzung mit Menschenrechten, Solidarität und christlicher Verantwortung. Kreative Methoden wie Rollenspiele, Debatten, Tagebucheinträge, Podcasts oder die Entwicklung eigener Nachhaltigkeitsprojekte fördern Perspektivwechsel, Empathie sowie ethische Urteilsfähigkeit. Das Medium verbindet globale ökologische Fragestellungen mit religiöser Bildung und unterstützt einen kompetenzorientierten Religionsunterricht, der verantwortliches Handeln und gesellschaftliche Teilhabe stärkt.

Titelbild "Indien Der Fluch der Entwicklung"

Material: Titelbild mit Straßenbauarbeitern in Meghalaya sowie Hinweisen auf die Schwerpunkte Indien und Ruanda.

Unterricht: Die Lernenden beschreiben das Bild, entwickeln Vermutungen über den Zusammenhang von Entwicklung und Umweltzerstörung und formulieren Leitfragen für die weitere Arbeit mit dem Heft.


Blickfang "Unerschrocken"

Material: Fotoreportage über christliche Demonstrierende in Hongkong und ihren Einsatz für Demokratie und Freiheit.

Unterricht: Die Lernenden analysieren das Bild und den Begleittext. Anschließend diskutieren sie Zivilcourage, Religionsfreiheit und die Verantwortung von Christinnen und Christen in politischen Konflikten.


Stichwort "Laudato si"

Material: Auszüge aus der Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus zur ökologischen Verantwortung.

Unterricht: Die Lernenden erschließen zentrale Aussagen des Textes, vergleichen diese mit den biblischen Schöpfungserzählungen und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für nachhaltiges Leben in Schule und Alltag. Die Enzyklika eignet sich außerdem für eine ethische Diskussion über Konsum, Klimawandel und globale Verantwortung.


Facetten International

Material: Kurzberichte über Aufforstung in Äthiopien, die Renovierung einer Kirche im Irak, die Situation in Kaschmir und Waldbrände im Kongobecken.

Unterricht: Die Lernenden arbeiten arbeitsteilig an den einzelnen Fallbeispielen und untersuchen Zusammenhänge zwischen Umwelt, Frieden, Religionsfreiheit und Entwicklungszusammenarbeit. Die Ergebnisse werden anschließend in einer gemeinsamen Weltkarte präsentiert.


Interview mit Jean Ziegler

Material: Interview über die Situation von Geflüchteten im Lager Moria auf Lesbos und die europäische Flüchtlingspolitik.

Unterricht: Die Lernenden analysieren die Aussagen Zieglers und setzen sie mit den Menschenrechten, der christlichen Nächstenliebe und der katholischen Soziallehre in Beziehung. Anschließend führen sie eine Debatte über Verantwortung Europas im Umgang mit Geflüchteten.


Reportage "Im Plastikwald von Kigali"

Material: Umfangreiche Reportage über das Recyclingunternehmen Ecoplastic in Ruanda und den Umgang des Landes mit Plastikmüll.

Unterricht: Die Lernenden untersuchen den Recyclingprozess anhand der Fotos und Texte, erstellen ein Flussdiagramm zur Wiederverwertung von Plastik und vergleichen die Umweltpolitik Ruandas mit der Situation in Deutschland. Anschließend reflektieren sie ihren eigenen Konsum und entwickeln Ideen für Müllvermeidung und Recycling an der Schule.


Infotext "Das Müllproblem in Deutschland"

Material: Hintergrundinformationen und Zahlen zum Plastikmüll sowie zum Export deutscher Kunststoffabfälle.

Unterricht: Die Lernenden interpretieren die Daten, vergleichen sie mit den Beispielen aus Ruanda und entwickeln Vorschläge für nachhaltigen Konsum und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Die Materialien eignen sich auch für fächerübergreifendes Arbeiten mit Geographie oder Politik.


Reportage "Das Ende der Bäume"

Material: Reportage aus Nordostindien über Franziskaner und ökologische Projekte zum Schutz der Wälder.

Unterricht: Die Lernenden untersuchen Ursachen und Folgen der Abholzung und analysieren kirchliche Initiativen zum Schutz der Schöpfung. Anschließend entwickeln sie eigene Projekte zur Bewahrung der Schöpfung oder vergleichen die Situation mit regionalen Umweltprojekten.


Missio für Menschen

Material: Informationen über die Woche der Goldhandys, Solaranlagen und weitere Nachhaltigkeitsprojekte von missio.

Unterricht: Die Lernenden recherchieren die Herkunft von Rohstoffen in Smartphones, analysieren globale Lieferketten und planen eine schulische Sammelaktion für alte Mobiltelefone oder ein Nachhaltigkeitsprojekt.


Aktion Furchtlos

Material: Reportage über Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz und ihren Besuch bei Frauenprojekten in Indien.

Unterricht: Die Lernenden setzen sich mit Frauenförderung, Bildung und christlicher Entwicklungszusammenarbeit auseinander und vergleichen die Lebensbedingungen der porträtierten Frauen mit ihrer eigenen Lebenswelt

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 2. Der Mensch und seine Mitmenschen.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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