RU-digitalRU-digital-logo
Prof. Dr. Harald Seubert

Prof. Dr. Harald Seubert

Fichte: Anfänge I: Mit Kant über Kant hinaus

Veröffentlichung:11.8.2021

Das Video führt in die Philosophie Johann Gottlieb Fichtes ein und zeigt, wie sich nach Immanuel Kant neue Wege des Denkens entwickelten. Ausgangspunkt ist die Frage nach dem letzten Grund der Erkenntnis und nach dem Prinzip, das theoretische und praktische Philosophie miteinander verbindet. Das Video erläutert Fichtes berühmte Wissenschaftslehre und seine Überzeugung, dass das Ich sich selbst bestimmt und dadurch zum Ausgangspunkt aller Philosophie wird. Im Mittelpunkt stehen die Begriffe Ich, Nicht Ich, Freiheit und Selbstbestimmung. Zugleich wird die historische Situation nach der Französischen Revolution beleuchtet, in der die Philosophie des Deutschen Idealismus als geistige Freiheitsbewegung verstanden werden kann. Deutlich wird, wie Fichte Kants Denken weiterentwickelt und die Freiheit des Menschen in den Mittelpunkt seiner Philosophie stellt.

Das Video beschäftigt sich mit Kants späten philosophischen Entwicklungen und seinem Einfluss auf die deutsche Idealismus durch Fichte. Kant untersuchte die Bedingungen der Erkenntnis und suchte nach einer Synthese zwischen theoretischer und praktischer Philosophie, die er jedoch nicht vollenden konnte. Nach seinem Tod entstanden verschiedene philosophische Ansätze, die von Kants Ideen inspiriert waren. Fichte entwickelte das Konzept des Ich-Bewusstseins und der Freiheit als Grundlage einer neuen Systematik, die die Dialektik von Ich und Nicht-Ich behandelt und den deutschen Idealismus prägte.



Products

Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für die gymnasiale Oberstufe im Rahmen von Unterrichtseinheiten zu Anthropologie, Freiheit, Menschenbild, Aufklärung und Deutschem Idealismus. Lernende können zunächst die Grundidee Fichtes erarbeiten, dass das menschliche Ich nicht nur erkennt, sondern sich selbst aktiv bestimmt. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Freiheit und Identität entstehen und welche Bedeutung Selbstbestimmung für das Menschsein besitzt. Hier eröffnen sich vielfältige Verbindungen zu theologischen Fragestellungen nach Personsein, Verantwortung und dem Verhältnis von Freiheit und Abhängigkeit. Die Spannung zwischen Ich und Nicht Ich kann zudem genutzt werden, um über die Grenzen individueller Freiheit, gesellschaftliche Bedingungen und die Begegnung mit anderen Menschen nachzudenken. Ebenso bietet das Video die Möglichkeit, philosophische Freiheitskonzepte mit biblischen Vorstellungen von Berufung, Gewissen und Verantwortung zu vergleichen. Die historischen Bezüge zur Französischen Revolution und zur Entstehung des Deutschen Idealismus eröffnen darüber hinaus Perspektiven auf das Verhältnis von geistiger und politischer Freiheit. Methodisch eignen sich philosophische Gespräche, Begriffskarten, Debatten, Textarbeit sowie kreative Reflexionsaufgaben zur eigenen Identitätsentwicklung. Das Video fördert die Fähigkeit, grundlegende Fragen menschlicher Selbstbestimmung zu reflektieren und philosophische sowie religiöse Menschenbilder kritisch miteinander ins Gespräch zu bringen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.