Der Text behandelt Kants Philosophie zu Freiheit, Staat und der Seele und deren Bedeutung in den Postulaten der praktischen Vernunft. Diese Postulate sind theoretische Einsichten, die nicht durch reine Vernunft, sondern durch Hoffnung und moralische Notwendigkeit begründet werden. Kant betont die Bedeutung einer Ethik, die auf einem letzten Prinzip basiert, dargestellt im kategorischen Imperativ. Dieser fordert, dass die Maximen des Handelns universalisierbar sind. Kant unterscheidet zwischen autonomer und heteronomer Moral, wobei die höchste Freiheit durch Selbstgesetzgebung erreicht wird. Seine Ethik ist transzendent und orientiert sich an einem sittlichen Gesetz. Kant sieht eine Verbindung zwischen Ethik und Religion und betont die Würde des Menschen und die Notwendigkeit, sich selbst und andere zu achten.