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Prof. Dr. Harald Seubert

Prof. Dr. Harald Seubert

Aristoteles II: Die Metaphysik

Veröffentlichung:7.8.2020

Das Video führt in die Metaphysik des Aristoteles ein und erläutert deren zentrale Fragestellungen und Grundbegriffe. Ausgehend von der Naturphilosophie entwickelt Aristoteles die Idee einer „ersten Wissenschaft“, die nach den letzten Gründen, Prinzipien und Ursachen der Wirklichkeit fragt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen nach dem Sein, nach den verschiedenen Bedeutungen des Seins sowie nach Gott als höchstem Prinzip der Wirklichkeit. Das Video zeigt, wie Aristoteles zwischen unterschiedlichen Formen des Seins unterscheidet und damit die Grundlagen der Ontologie legt. Darüber hinaus wird seine Vorstellung Gottes als denkendes Denken und als unbewegter Beweger vorgestellt. Die Metaphysik erscheint dabei als Versuch, die tiefsten Strukturen der Wirklichkeit zu erkennen und die Frage nach dem Ursprung und Ziel allen Seins philosophisch zu beantworten.

Die Grenzen der Erfahrung erfahren

Die ‚Erste Philosophie‘ oder Erste Wissenschaft fragt nach den Gründen, nach den allgemeinen Strukturen des Seins und zuletzt nach dem höchsten Seienden Gott. Sie fragt aus theoretischem Interesse nach dem, was das Innere der Welt zusammenhält. Metaphysik und Theologie sind daher bei Aristoteles eng ineinander verzahnt. Die metaphysischen Fragen sind – vielleicht, wie immerhin Kant meinte-, notwendige Fragen des endlichen Menschen. Ein „nachmetaphysisches Denken“ (Habermas) kann es daher nicht geben. Wohl aber ist „Solidarität mit der Metaphysik im Augenblick ihres Sturzes“ (Adorno) für ein humanes menschliches Leben unerlässlich.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe im Rahmen der Themen Gottesfrage, Philosophie der Religion, Vernunft und Glaube sowie Menschenbild und Weltdeutung. Lernende erhalten einen Einblick in die Grundlagen philosophischen Denkens und können nachvollziehen, wie die Frage nach Gott nicht allein religiös, sondern auch philosophisch gestellt werden kann. Methodisch bietet sich eine schrittweise Erarbeitung zentraler Begriffe wie Sein, Substanz, Ontologie, Ursache und Gott an. Schaubilder und Begriffsnetze helfen dabei, die komplexen Zusammenhänge der aristotelischen Metaphysik zu visualisieren. Besonders ergiebig ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob und wie menschliche Vernunft Aussagen über Gott treffen kann. Hier können philosophische Positionen mit biblischen Gottesvorstellungen sowie mit modernen religionskritischen Ansätzen verglichen werden. Die Vorstellung Gottes als denkendes Denken und unbewegter Beweger eröffnet zudem einen Zugang zu klassischen Gottesbeweisen und deren Wirkungsgeschichte in der christlichen Theologie. Im Unterricht können Lernende unterschiedliche Gottesbilder analysieren und diskutieren, welche Bedeutung Vernunft, Erfahrung und Offenbarung für religiöse Erkenntnis besitzen. Das Video eignet sich darüber hinaus zur Förderung philosophischer Gesprächskompetenz, da es grundlegende Fragen nach Wirklichkeit, Wahrheit und dem Sinn des Seins aufwirft. Durch die Verbindung von Philosophie, Theologie und Erkenntnistheorie unterstützt das Medium die Entwicklung reflektierter Positionen zu den großen Fragen menschlicher Existenz.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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