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Bistum Speyer

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Heiliger Geist

Veröffentlichung:21.6.2023

Die Unterrichtssequenz "Der Heilige Geist" mit sechs Seiten nutzt den Psalm 104 und Ezechiel 37, um ein persönliches Bild vom Heiligen Geist und der Trinität zu entwickeln. Auch das Gebet "Komm heiliger Geist..." wird dazu genutzt.

Das Medium präsentiert eine kreative Unterrichtsreihe zur Erschließung biblischer Vorstellungen vom Heiligen Geist. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Pfingsterzählung nicht isoliert verstanden werden kann, sondern in vielfältigen Beziehungen zu anderen biblischen Texten steht. Die Lernenden begegnen dem Heiligen Geist zunächst in Psalm 104 als schöpferischer Lebenskraft, anschließend in der Vision des Propheten Ezechiel als Hoffnung und neue Lebendigkeit in einer Situation der Hoffnungslosigkeit und schließlich in der Pfingsterzählung als Kraft, die Menschen verbindet und Gemeinschaft stiftet. Durch die Arbeit mit Bildern, Symbolen, biblischen Texten und kreativen Gestaltungsaufgaben entsteht Schritt für Schritt ein persönliches Netzwerk von Vorstellungen zum Heiligen Geist. Höhepunkt der Reihe ist die Gestaltung einer eigenen intertextuellen Collage, in der die verschiedenen biblischen Bilder und persönlichen Erfahrungen miteinander verbunden werden.


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Didaktisch eröffnet das Medium einen innovativen Zugang zur Pneumatologie, indem es die Lernenden nicht mit fertigen Definitionen konfrontiert, sondern sie durch biblische Bilder eigene Deutungen entwickeln lässt. Die Unterrichtsreihe eignet sich besonders für die Jahrgangsstufen 8 bis 10 in den Themenfeldern Heiliger Geist, Pfingsten, Gottesbilder, Schöpfung und Hoffnung. Methodisch verbindet sie Bibelarbeit, kreative Bildarbeit, Bibliolog, Gesprächsphasen, Gebetsgestaltung und kooperative Lernformen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit dem hebräischen Begriff ruach, dessen Bedeutungsfelder Geist, Atem und Wind unterschiedliche Zugänge zum Verständnis des Heiligen Geistes eröffnen. Die Lernenden reflektieren anhand von Psalm 104 die lebensschaffende und schöpferische Kraft Gottes und suchen dazu eigene Bildmotive. Die Vision von den Totengebeinen in Ezechiel 37 wird bibliologisch erschlossen und ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit Erfahrungen von Hoffnungslosigkeit, Ermutigung und Neuanfang. Die anschließende Verbindung mit der Pfingsterzählung macht deutlich, wie biblische Texte miteinander kommunizieren und sich gegenseitig auslegen. Die gemeinsame Erstellung einer intertextuellen Collage fördert vernetztes Denken und unterstützt die Lernenden dabei, Beziehungen zwischen unterschiedlichen Texten, Symbolen und eigenen Erfahrungen sichtbar zu machen. Die abschließende Gestaltung einer persönlichen Collage ermöglicht individuelle Zugänge und kreative Ausdrucksformen religiösen Lernens. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung von theologischer Tiefenschärfe, ästhetischem Lernen und subjektorientierter Religionsdidaktik. Das Medium zeigt eindrucksvoll, wie komplexe theologische Inhalte durch Bilder, Symbole und kreative Prozesse für Lernende erschlossen werden können.


Der Einstieg gelingt über einen stillen Impuls zu dem Wort Geist. Assoziationen werden gesammelt und auf den Heiligen Geist bezogen. Dabei wird das hebräische Wort Ruach und das griechische Wort Pneuma vorgestellt.

Dann wird der Psalm 104 gelesen. In einem Material auf der letzten Seite des PDFs mit dem Text sind an den Stellen Lücken eingefügt, wo das Wort Ruach benutzt wird. Nun soll versucht werden an dieser Stelle ein anderes Wort zu nutzen.


Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.2 Gottesbilder im Leben der Menschen. Menschliche Vorstellungen und Offenbarung .

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