Ein Fest, das an die Rettung der Juden im Achämenidenreich erinnert: Das ist das Purim-Fest.
Purim ist eines der fröhlichsten und festlichsten jüdischen Feste, das jedes Jahr im März gefeiert wird. Es erinnert an die Geschichte aus dem Buch Esther im Tanach (der hebräischen Bibel), in der das jüdische Volk vor der Auslöschung gerettet wurde.
Die Geschichte von Purim erzählt von Königin Esther, die eine Jüdin war und mit dem persischen König Ahasveros verheiratet war. Der böse Berater des Königs, Haman, plante, alle Juden im persischen Reich zu töten. Doch dank Esthers Mut und ihrer Bitte an den König, das Volk zu retten, wurde das Unheil abgewendet.
Das Purimfest beginnt am Abend des 14. Adar im jüdischen Kalender und dauert bis zum Abend des 15. Adar. In nicht-militärischen Städten wird Purim am 15. Adar gefeiert. Ein ist das Verkleiden. Kinder und manchmal auch Erwachsene verkleiden sich als Charaktere aus der Purimgeschichte oder tragen einfach bunte und lustige Kostüme. Dies soll daran erinnern, dass Gott in der Geschichte von Purim im Verborgenen wirkte und die Ereignisse auf wundersame Weise zum Wohle des jüdischen Volkes lenkte.