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Die fünf Gottesbeweise des Thomas von Aquin

Veröffentlichung:1.5.2018

Das Video beschäftigt sich mit der Frage, ob die Existenz Gottes rational bewiesen werden kann. Im Mittelpunkt stehen die berühmten fünf Wege des mittelalterlichen Theologen und Philosophen Thomas von Aquin. Anhand anschaulicher Beispiele werden die verschiedenen Argumentationsgänge erläutert, die von Bewegung, Ursache, Kontingenz, Vollkommenheit und Ordnung in der Welt auf die Existenz Gottes schließen. Dabei wird deutlich gemacht, dass Thomas von Aquin von Beobachtungen der Wirklichkeit ausgeht und daraus die Notwendigkeit eines ersten Bewegers, einer ersten Ursache oder eines letzten Grundes ableitet. Das Video beschränkt sich jedoch nicht auf die Darstellung dieser Gottesbeweise, sondern stellt ihnen auch die Kritik Immanuel Kants gegenüber. Kant argumentiert, dass der menschliche Verstand nur innerhalb des Bereichs möglicher Erfahrung sichere Erkenntnisse gewinnen kann und dass Aussagen über Gott deshalb nicht im strengen Sinne beweisbar sind. Abschließend wird die Frage aufgeworfen, ob Glaube eher auf Erfahrung, Vertrauen und Deutung beruht als auf logisch zwingenden Beweisen.

Die fünf verschiedenen Gottesbeweise des Thomas von Aquin werden vom evangelishcen Pfarrer. Dr. Wolfram Kerner vorgestellt und auf ihre Leistungsfähigkeit hin kritisch hinterfragt.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für die Oberstufe sowie für Unterrichtseinheiten zu Gottesvorstellungen, Religionsphilosophie, Glaube und Vernunft. Die Lernenden können zunächst ihre eigenen Vorstellungen darüber austauschen, ob die Existenz Gottes beweisbar sein sollte und welche Gründe Menschen für ihren Glauben oder Nichtglauben anführen. Anschließend bietet das Video eine verständliche Einführung in die klassischen Gottesbeweise und ermöglicht die Auseinandersetzung mit philosophischen Denkweisen. Methodisch können die fünf Wege arbeitsteilig erschlossen und in Gruppen präsentiert werden. Dabei bietet sich die Erstellung von Schaubildern an, welche die jeweiligen Argumentationsketten visualisieren. Ebenso können Pro und Contra Debatten durchgeführt werden, in denen die Lernenden die Position von Thomas von Aquin oder die Kritik Kants vertreten. Besonders ergiebig ist die Frage, welche Grenzen menschliche Erkenntnis besitzt und ob religiöse Überzeugungen grundsätzlich anderen Kriterien folgen als naturwissenschaftliche Aussagen. In höheren Jahrgangsstufen kann das Video mit weiteren religionsphilosophischen Ansätzen etwa von Anselm von Canterbury, Ludwig Feuerbach oder modernen Religionskritikern verglichen werden. Das Medium fördert die Fähigkeit, philosophische Argumentationen nachzuvollziehen, kritisch zu bewerten und zwischen Glaubensüberzeugungen, Erfahrungen und rationalen Begründungen zu unterscheiden. Zugleich eröffnet es Raum für die persönliche Reflexion darüber, welche Bedeutung Glaube, Vernunft und Gotteserfahrung für das eigene Leben haben können.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

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