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Bistum PassauBischof Stefan Oster

Bistum Passau,

Bischof Stefan Oster

Über die Ehrfurcht oder: die Freundschaft mit dem Herrn

Veröffentlichung:26.3.2020

Das Video ist Teil der Reihe „Das eine Notwendige: die Freundschaft mit dem Herrn“ und widmet sich der Frage, welche Bedeutung Ehrfurcht für die Beziehung zu Jesus Christus hat. Bischof Stefan Oster beschreibt die Freundschaft mit Christus als eine besondere Form von Beziehung, die zugleich Nähe und Ehrfurcht umfasst. Anhand verschiedener biblischer Beispiele zeigt er, wie Menschen auf die Begegnung mit Jesus reagieren: mit Staunen, Furcht, Erschütterung und Bewunderung. Die Erzählungen vom wunderbaren Fischfang, von den Tempeldienern im Johannesevangelium, von der Offenbarung des Johannes und von der Heilung des Gelähmten verdeutlichen die einzigartige Autorität und Majestät Jesu. Gleichzeitig wird betont, dass dieser göttliche Herr sich den Menschen zuwendet, ihnen nahekommt und sie Freunde nennt. Die Freundschaft mit Christus wird deshalb als Beziehung verstanden, die von Vertrauen, Liebe und zugleich von Achtung vor seinem Geheimnis geprägt ist.

Die Voraussetzung von Freundschaft: Ehrfurcht vor dem Freund! Aber was ist das für ein unglaublicher Freund - von dem es hieß: "Noch nie hat ein Mensch so geredet"?!


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Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Jesus Christus, christlicher Spiritualität, Gottesbildern und religiösen Erfahrungen. Die Lernenden können zunächst ihre eigenen Vorstellungen von Freundschaft sammeln und Merkmale gelingender Beziehungen benennen. Anschließend lässt sich die Frage diskutieren, ob Freundschaft und Ehrfurcht miteinander vereinbar sind oder zunächst als Gegensatz erscheinen. Das Video bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine biblische Erarbeitung. Die verschiedenen im Vortrag genannten Bibelstellen können arbeitsteilig untersucht werden, um herauszuarbeiten, wie Menschen Jesus begegnen und welche Reaktionen seine Person hervorruft. Besonders ergiebig ist die Analyse der Heilung des Gelähmten in Mk 2,1 bis 12, da hier sowohl die Vollmacht Jesu als auch die Frage nach Vergebung und Heilung thematisiert werden. Methodisch bieten sich Bibelgespräche, Standbilder, kreative Schreibaufgaben oder Perspektivwechsel an, bei denen die Lernenden die Sichtweise von Petrus, des Gelähmten oder eines Tempeldieners einnehmen. In höheren Jahrgangsstufen kann zudem die Spannung zwischen dem historischen Menschen Jesus und seiner christologischen Deutung als Sohn Gottes reflektiert werden. Das Video ermöglicht darüber hinaus Gespräche über religiöse Erfahrungen von Staunen, Ehrfurcht und Transzendenz und eröffnet einen Zugang zu der Frage, wie Menschen heute Gottes Nähe und zugleich seine Unverfügbarkeit verstehen können. Dabei sollte der konfessionelle Standpunkt des Videos transparent gemacht werden, sodass sowohl gläubige als auch suchende und fragende Lernende ihre eigenen Positionen entwickeln und reflektieren können.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.1 Die Reich-Gottes-Botschaft.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie Menschen sich Gott vorstellen: Alltagsweltliche Gottesbilder und Vorstellungen
  • Hört Gott mein Gebet Beten als Ausdruck der Beziehung zu Gott

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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