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Freier Wille vs. Vorherbestimmung

Veröffentlichung:7.3.2020

Das Video führt in die theologische Debatte um Vorherbestimmung und freien Willen ein und beleuchtet eine der umstrittensten Fragen der christlichen Theologiegeschichte. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Menschen durch Gottes Handeln zum Glauben bestimmt werden oder ob sie sich aus freiem Willen für den Glauben entscheiden können. Das Medium erklärt die Begriffe Prädestination und Gnadenlehre und stellt die Spannung zwischen göttlicher Erwählung und menschlicher Freiheit anhand verschiedener Bibelstellen dar. Anschließend werden bedeutende theologische Positionen aus der Kirchengeschichte vorgestellt. Dabei kommen Augustinus, Martin Luther, Erasmus von Rotterdam, Johannes Calvin und Arminius zu Wort beziehungsweise ihre theologischen Ansätze werden erläutert. Besondere Aufmerksamkeit erhält der sogenannte Fünf Punkte Calvinismus, der die bedingungslose Erwählung und die Unwiderstehlichkeit der Gnade betont. Zugleich werden Gegenpositionen dargestellt, die stärker den freien Willen des Menschen hervorheben. Das Video zeigt, dass diese Frage bis heute innerhalb verschiedener christlicher Konfessionen unterschiedlich beantwortet wird und dass die Spannung zwischen Gottes Handeln und menschlicher Verantwortung eine bleibende Herausforderung theologischen Denkens darstellt.

Dieses Video thematisiert die Gnadenlehre und ihre zwei theologischen Pole. Erstens die Vorherbestimmung und automatisches Christentum und zweitens die Entscheidung durch den freien Willen.

Vorherbestimmung oder auch Prädestination und sein vermeindlicher Gegensatz: Freier Wille. Ein sehr umstrittenes aber spannendes Thema. Flo geht dem ganzen auf den Grund und erklärt euch was die "Church-History-Battles" von Luther, Erasmus, Arminius, Calvin, Augustinus und Pilagius damit zu tun haben. Wer gewinnt wohl dieses Battle?


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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für die Themen Freiheit, Verantwortung, Gottesbild, Reformation, Anthropologie und Gnadenlehre. Aufgrund seiner theologischen Komplexität empfiehlt sich der Einsatz vor allem in der gymnasialen Oberstufe oder in leistungsstarken Lerngruppen der Sekundarstufe I. Als Einstieg kann die Frage dienen, ob Menschen vollkommen frei über ihr Leben entscheiden können oder ob bestimmte Faktoren ihr Handeln beeinflussen. Die Lernenden können zunächst eigene Erfahrungen und Überzeugungen formulieren und anschließend mit den theologischen Positionen vergleichen. Während der Rezeption bietet sich ein Beobachtungsauftrag an, bei dem die verschiedenen Argumente für Vorherbestimmung und freien Willen gesammelt werden. Anschließend können die Lernenden die dargestellten Bibelstellen analysieren und untersuchen, wie unterschiedliche Theologen diese interpretieren. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit den Positionen von Augustinus, Luther, Calvin und Arminius, da hier grundlegende Fragen nach menschlicher Freiheit, Schuld, Erlösung und Gottes Gnade sichtbar werden. Methodisch eignen sich Debatten, Gruppenpuzzle, Streitgespräche zwischen theologischen Positionen oder die Erstellung von Argumentationskarten. In der Oberstufe kann darüber hinaus die Frage diskutiert werden, wie Freiheit und Verantwortung philosophisch verstanden werden und welche Konsequenzen die verschiedenen theologischen Modelle für das Menschenbild besitzen. Das Video fördert die Fähigkeit, komplexe religiöse Fragestellungen differenziert zu analysieren, verschiedene Positionen kritisch zu vergleichen und eigene begründete Urteile zu entwickeln. Zugleich eröffnet es einen Zugang zu zentralen Fragen christlicher Theologie und zur bleibenden Spannung zwischen Gottes Wirken und menschlicher Freiheit.

Hessen

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Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.4 Dem Ganzen der Wirklichkeit begegnen – an Gott glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

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