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Confessio

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Ökumene Teil 4: Strukturen ökumenischer Arbeit

Veröffentlichung:5.6.2020

Welche Organisationen unterstützen und ermöglichen die Gemeinschaft der Kirchen? Von ACK und ÖRK, KEK und GEKE. Die Hauptorganisationen, deren Entwicklung und ein Ausblick wird entwickelt.

Die EKD zählt zu den aktuell 352 Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), dem weltweit größten Organ der ökumenischen Bewegung. Auf europäischer Ebene ist die EKD Mitglied in der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Die KEK ist eine Gemeinschaft von gut 120 orthodoxen, protestantischen und alt-katholischen Kirchen sowie weiteren Organisationen in allen Ländern Europas. In der GEKE sind fast alle evangelischen Kirchen in Europa organisiert. Grundlage dieser Gemeinschaft ist die „Leuenberger Konkordie“ von 1973, in der unter anderem die gegenseitige Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft vereinbart wurde – ein wichtiger Beitrag zur inzwischen ganz selbstverständlich engen Gemeinschaft der lutherischen, reformierten und unierten Kirchen. 1997 traten auch die methodistischen Kirchen Europas der GEKE bei. Diese gelungene innerevangelische Ökumene ist für viele ein Hoffnungszechen dafür, dass sich auch die evangelischen, katholischen und orthodoxen Kirchen weiter annähern können.

Das Video bietet einen umfassenden Überblick über die organisatorischen Strukturen der ökumenischen Bewegung auf lokaler, nationaler, europäischer und weltweiter Ebene. Im Mittelpunkt stehen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, ihre regionalen und lokalen Ausprägungen sowie deren Aufgaben in den Bereichen gemeinsames Zeugnis, theologischer Dialog, Gebet, Friedensarbeit und Konfliktvermittlung. Darüber hinaus werden die Konferenz Europäischer Kirchen, der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen sowie der Ökumenische Rat der Kirchen vorgestellt. Das Video zeichnet die historische Entwicklung der modernen ökumenischen Bewegung von der Weltmissionskonferenz in Edinburgh im Jahr 1910 bis zur heutigen internationalen Zusammenarbeit nach. Zudem erläutert es wichtige ökumenische Dokumente wie die Leuenberger Konkordie und stellt bedeutende ökumenische Institute und Netzwerke vor. Dabei wird deutlich, dass Ökumene nicht nur aus theologischen Gesprächen besteht, sondern auch aus praktischer Zusammenarbeit, gemeinsamer Verantwortung und gegenseitiger Anerkennung christlicher Kirchen.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zu Kirche, Ökumene, christlicher Vielfalt und kirchlichen Organisationen in der Sekundarstufe I und II. Die Lernenden erhalten einen anschaulichen Einblick in die oftmals wenig bekannten Strukturen ökumenischer Zusammenarbeit. Als Einstieg kann die Frage dienen, wie Kirchen trotz unterschiedlicher Traditionen miteinander kooperieren können. Anschließend können die Lernenden mithilfe eines Schaubildes die verschiedenen Ebenen ökumenischer Zusammenarbeit von der lokalen Gemeinde bis zur weltweiten Organisation erschließen. Besonders gewinnbringend ist die Analyse der historischen Entstehung des Ökumenischen Rates der Kirchen, da hier die Verbindung von Mission, Glaubwürdigkeit des christlichen Zeugnisses und kirchlicher Einheit sichtbar wird. Methodisch bietet sich eine Gruppenarbeit an, in der einzelne Gruppen unterschiedliche Organisationen wie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, den Ökumenischen Rat der Kirchen, die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa oder die Evangelische Allianz untersuchen und ihre Aufgaben vorstellen. Für die Oberstufe eröffnet das Video zudem die Möglichkeit, über unterschiedliche Modelle von Einheit nachzudenken. Die Vorstellung der Leuenberger Konkordie zeigt exemplarisch, wie Kirchengemeinschaft trotz bleibender Unterschiede möglich sein kann. Daraus lassen sich Diskussionen über die Chancen und Grenzen ökumenischer Zusammenarbeit entwickeln. Ebenso kann die Frage thematisiert werden, warum der Ökumenische Rat der Kirchen bewusst keine übergeordnete Kirchenleitung sein möchte und welche Vor und Nachteile diese Struktur besitzt. Das Video fördert damit sowohl kirchengeschichtliches Wissen als auch die Fähigkeit der Lernenden, institutionelle Formen christlicher Zusammenarbeit kritisch zu reflektieren und deren Bedeutung für Kirche und Gesellschaft zu beurteilen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Evangelisch – Katholisch.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Katholisch – Evangelisch: Ist das nicht dasselbe?

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 5. Ökumene als Auftrag und Verpflichtung.

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