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Klartext | Katholisch.de

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Klartext zur Erstkommunion

Veröffentlichung:30.4.2019

Schöne Kleider, bunte Kerzen, festliches Orgelspiel. Manchmal mutiert die Erstkommunion zu einem Theaterstück der Tradition. Das hat aber fatale Folgen für die Kirche, sagt Christian Olding. Der Inhalt der Feier verdunstet und es bleibt nur eine leere geschmückte Hülle. Damit geht der Glauben verloren und es bleibt nur Tradition, die irgendwann zerfällt.

Das Video setzt sich kritisch mit der Bedeutung und Praxis der Erstkommunion in der katholischen Kirche auseinander. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Kinder nach ihrer Erstkommunion nur selten oder gar nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen, obwohl die Eucharistie als Sakrament auf regelmäßige Wiederholung und lebenslange Begleitung angelegt ist. Das Video hinterfragt die Entwicklung der Erstkommunion zu einem vor allem familiären Festereignis, bei dem äußere Aspekte wie festliche Kleidung, Kerzen und Feierlichkeiten häufig stärker im Mittelpunkt stehen als die eigentliche religiöse Bedeutung. Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen, wie Menschen die tiefere Bedeutung der Eucharistie neu entdecken können. Die Eucharistie wird dabei als Feier verstanden, in der Menschen ihr Leben, ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Herausforderungen vor Gott bringen und auf Wandlung und neue Perspektiven hoffen. Das Medium regt dazu an, über die Zukunft religiöser Praxis und die Bedeutung gelebten Glaubens nachzudenken.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für die kritische Auseinandersetzung mit religiösen Ritualen, Sakramenten und Formen gelebter Religiosität. Es eröffnet die Möglichkeit, mit den Lernenden über die Bedeutung religiöser Feste und deren Stellenwert im persönlichen Leben ins Gespräch zu kommen. Dabei können zunächst eigene Erfahrungen mit Erstkommunionfeiern, Familienfesten oder anderen religiösen Ritualen gesammelt werden. Anschließend bietet sich eine Diskussion über die Frage an, warum Menschen religiöse Feste feiern und welche Unterschiede zwischen Tradition, Brauchtum und persönlichem Glauben bestehen. Das Medium eignet sich zudem hervorragend für eine problemorientierte Unterrichtsgestaltung. Die Lernenden können die im Video formulierte These untersuchen, dass viele Menschen kirchliche Angebote als Dienstleistungen betrachten, ohne eine dauerhafte Bindung zur Glaubensgemeinschaft einzugehen. Daraus ergeben sich weiterführende Fragen nach der Zukunft der Kirche, nach religiöser Sozialisation und nach den Bedingungen gelingender Glaubensvermittlung. Methodisch bieten sich Debatten, Gruppenarbeiten, Positionierungsspiele oder Pro und Contra Diskussionen an. Ebenso können biblische Texte zum letzten Abendmahl und zur Bedeutung der Gemeinschaft herangezogen werden, um die theologischen Grundlagen der Eucharistie zu erschließen. Besonders gewinnbringend ist die Reflexion darüber, welche Rituale für das eigene Leben wichtig sind und warum Wiederholung, Erinnerung und gemeinschaftliches Feiern für Menschen eine große Bedeutung besitzen. Das Medium fördert religiöse Urteilsfähigkeit, kritisches Denken und die Fähigkeit, sich differenziert mit religiösen Traditionen auseinanderzusetzen.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.1 Gelebter Glaube vor Ort.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.4 Jesus nachfolgen.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.1 Selbstverständnis der Kirche.

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 5. Der Mensch und seine Religiosität.

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

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