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Kathmedia | Fundamentaltheologie Plus

Kathmedia | Fundamentaltheologie Plus

Ep 0.3 - Über den Glaubensakt

Veröffentlichung:22.3.2022

Das Video beschäftigt sich mit der Frage, ob religiöser Glaube vernünftig begründet werden kann und welche Bedeutung dies für die Fundamentaltheologie hat. Ausgehend von unterschiedlichen Positionen des Rationalismus und des Fideismus wird die katholische Sicht auf den Glauben vorgestellt. Der Referent erläutert, dass Glaube weder ein irrationales Gefühl noch ein blinder Sprung ins Ungewisse ist, sondern ein Akt, an dem Vernunft, freier Wille und göttliche Gnade gleichermaßen beteiligt sind. Dabei wird deutlich gemacht, dass die Vernunft die Glaubwürdigkeit religiöser Aussagen prüfen kann, der Glaube jedoch zugleich über das rein Rational Fassbare hinausweist. Anhand anschaulicher Beispiele wird gezeigt, dass Vertrauen ein grundlegender Bestandteil menschlichen Lebens ist und auch religiöser Glaube auf vernünftigem Vertrauen beruhen kann. Abschließend wird die Bedeutung dieser Überlegungen für die Fundamentaltheologie hervorgehoben, die sich mit der Begründbarkeit des Glaubens und der Glaubwürdigkeit der Offenbarung beschäftigt.

In der letzten Folge haben wir uns die theologischen Disziplinen und unter ihnen die Fundamentaltheologie, vormals Apologetik, angesehen. Wir haben gesagt, dass von ihren drei klassischen Traktaten, das erste, die demonstratio religiosa, eigentlich nicht der Theologie, sondern der Philosophie angehört. Und dabei würden es manche am liebsten auch belassen.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Bereich Glauben und Vernunft, religiöse Erkenntnis sowie Verantwortung des Menschen. Besonders geeignet ist es für die gymnasiale Oberstufe im Rahmen von Unterrichtsreihen zur Fundamentaltheologie, zur Religionsphilosophie oder zur Frage nach der Vernünftigkeit des Glaubens. Als Einstieg kann eine Diskussion über die Aussage „Glauben heißt nicht wissen“ dienen. Die Lernenden können zunächst eigene Vorstellungen darüber sammeln, ob Glauben und Wissen Gegensätze darstellen oder sich ergänzen. Während der Rezeption des Videos bietet sich ein Arbeitsauftrag an, bei dem die drei Elemente des Glaubensaktes – Vernunft, Wille und Gnade – herausgearbeitet und in ihrer Bedeutung beschrieben werden. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit können die Positionen von Rationalismus, Fideismus und katholischem Glaubensverständnis miteinander verglichen werden. Anschließend können die Lernenden Fallbeispiele analysieren, in denen Vertrauen eine wichtige Rolle spielt, und prüfen, inwiefern religiöser Glaube mit anderen Formen menschlichen Vertrauens vergleichbar ist. Besonders fruchtbar ist eine Diskussion über die Frage, ob alle wichtigen Entscheidungen des Lebens auf vollständiger Gewissheit beruhen müssen oder ob Vertrauen und persönliche Entscheidung unverzichtbare Bestandteile menschlicher Existenz sind. Das Video fördert die Urteilskompetenz, indem es Lernende dazu anregt, die Beziehung von Vernunft, Freiheit und Glauben differenziert zu reflektieren. Zugleich unterstützt es die Dialogfähigkeit zwischen religiösen und säkularen Positionen und eröffnet einen anspruchsvollen Zugang zu zentralen Fragestellungen der christlichen Glaubenslehre.

Hessen

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Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.4 Dem Ganzen der Wirklichkeit begegnen – an Gott glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 5. Der Mensch und seine Religiosität.

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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