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TerraX | ZDF

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Organspende: Meine Entscheidung

Gert Scobel zu Gast | Harald Lesch

Veröffentlichung:30.10.2019

Harald Lesch besitzt einen Organspendeausweis, Gert Scobel nicht. Die beiden diskutieren über Ihre persönlichen Gründe, die Frage nach dem Hirntod und über ihr Vertrauen in das aktuelle deutsche System. Fakt ist: Patienten warten jahrelang auf Spenderorgane - manchmal ihr Leben lang. Kann die Widerspruchslösung, die Gesundheitsminister Spahn vorschlägt, die Situation verbessern? Ein lebhaftes Gespräch mit überraschenden Wendungen.

Das Video zeigt ein Gespräch zwischen Harald Lesch und Gert Scobel über die ethische Frage der Organspende. Ausgangspunkt ist die persönliche Entscheidung für oder gegen einen Organspendeausweis. Dabei werden zentrale Probleme thematisiert, etwa die Definition von Tod, insbesondere das Kriterium des Hirntods, sowie das Spannungsfeld zwischen medizinischem Fortschritt und moralischer Verantwortung. Die Gesprächspartner diskutieren den Gedanken der Solidarität über den Tod hinaus und stellen zugleich die Unsicherheiten und Ängste heraus, die mit der Entscheidung verbunden sind. Deutlich wird, dass es sich um ein klassisches ethisches Dilemma handelt, in dem es keine eindeutige Lösung gibt, sondern individuelle Entscheidungen notwendig sind, die auf Vertrauen, Abwägung und persönlichen Wertvorstellungen beruhen.

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Für den Religionsunterricht eignet sich dieses Medium in besonderer Weise, um ethische Urteilsbildung bei Lernenden zu fördern. Als Einstieg kann eine persönliche Positionierungsfrage dienen, etwa ob man selbst zur Organspende bereit wäre und warum. Dadurch wird eine unmittelbare Betroffenheit erzeugt. Im Anschluss kann das Gespräch in Auszügen analysiert werden, wobei zentrale Argumente herausgearbeitet und gegenübergestellt werden. Methodisch bietet sich eine strukturierte Pro und Contra Diskussion an, bei der Lernende unterschiedliche Perspektiven einnehmen und vertreten. Ebenso kann ein Rollenspiel eingesetzt werden, in dem verschiedene Akteure wie Ärztinnen und Ärzte, Angehörige oder Betroffene zu Wort kommen. Wichtig ist es, Raum für Unsicherheit zu lassen und deutlich zu machen, dass ethische Fragen oft keine eindeutigen Antworten haben. Eine Verbindung zu religiösen Fragestellungen kann hergestellt werden, indem über den Wert des Lebens, die Bedeutung von Nächstenliebe oder die Verantwortung gegenüber anderen Menschen nachgedacht wird. Auch das Thema Vertrauen in Institutionen kann kritisch reflektiert werden. Ziel ist es, Lernende dazu zu befähigen, eigene begründete Entscheidungen zu treffen und zugleich die Perspektiven anderer zu respektieren.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.4 Herausforderungen für Kirche und Ethik durch neue Erkenntnisse in Biologie und Medizin.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3 Das Leben verantworten: Grundfragen medizinischer Ethik.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 6. Ethische Fragen angesichts von Grenzsituationen.

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