Die Frage, wer die Welt erschaffen hat, treibt die Menschen seit Jahrtausenden um. Eine eindeutige Antwort konnte noch niemand darauf geben - Harald Lesch erklärt, warum. Kreationisten und intelligent Designvertreter lesen die Bibel wörtlich. Die Welt ist so komplex, sie hätte sich nicht durch Zufall und Evolution entwickeln können, so lauten ihre Argumente. Wale haben auch Hinterbeine. Ein Designer hätte diese wohl nicht integriert. In Wissenschaft wird nicht nach göttlichen Gründen gesucht, es muss deshalb aber noch keine gottlose Veranstaltung sein.
Das Video setzt sich mit der grundlegenden Frage auseinander, ob der Mensch von Gott geschaffen wurde oder ein Produkt der Evolution ist. In anschaulicher und argumentativer Weise erklärt Harald Lesch zentrale Aspekte der Evolutionstheorie und stellt sie der Vorstellung des Kreationismus und der Idee eines intelligenten Designs gegenüber. Anhand konkreter Beispiele wie körperlicher Merkmale des Menschen und Vergleichen im Tierreich wird gezeigt, dass viele Strukturen auf gemeinsame Abstammung hinweisen. Gleichzeitig wird die historische Spannung zwischen wissenschaftlicher Erklärung und religiösem Glauben thematisiert. Das Medium betont, dass wissenschaftliche Erkenntnisse ohne Bezug auf Gott arbeiten, aber dennoch nicht zwangsläufig im Widerspruch zu religiösen Überzeugungen stehen müssen. Vielmehr wird kritisch hinterfragt, ob ein Gottesbild sinnvoll ist, das nur dort eingesetzt wird, wo wissenschaftliche Erklärungen fehlen.