Unterrichtsstunde: Die Hoffnung auf das Reich Gottes in der Endzeit
Fach: Religion
Klasse: 11
Zeit: 1 Unterrichtsstunde (45 Minuten)
Lernziel:
Die Schüler sollen verstehen, dass die Hoffnung auf das Reich Gottes in der Endzeit mit Wachsamkeit, Offenheit und dem aktiven Mitwirken verbunden ist. Sie sollen lernen, wie sie die Zeichen der Zeit erkennen und dazu beitragen können, dass Gottes Reich aufblitzt und möglich wird.
Materialien:
Video mit dem Auslegungstext (schriftlicher Text des Videos)
Papier und Stifte für die Schüler
Eventuell: Musikinstrumente wie Pauken oder Posaunen (alternativ können auch Geräuscheffekte auf einem Abspielgerät verwendet werden)
Methoden:
1. Einstieg (5 Minuten)
Begrüßen Sie die Schüler und stellen Sie ihnen kurz den Inhalt des Videos vor.
Teilen Sie den Auslegungstext aus dem Video schriftlich mit den Schülern und lassen Sie sie ihn gemeinsam lesen.
Stellen Sie eine offene Frage: Was verbindet ihr mit dem Begriff "Endzeit"?
2. Gruppenarbeit: Zeichnen des Feigenbaums (15 Minuten)
Teilen Sie die Schüler in Gruppen auf.
Jede Gruppe erhält Papier und Stifte.
Jede Gruppe soll den Feigenbaum aus dem Video zeichnen und dabei die Symbolik des Baumes und seiner Zweige darstellen.
Die Gruppen können ihre Zeichnungen anschließend präsentieren und erklären, was sie symbolisieren.
3. Rollenspiel: Konflikte in der Gemeinde (15 Minuten)
Teilen Sie die Schüler in kleinere Gruppen auf.
Jede Gruppe erhält eine Rollenkarte mit einer konfliktbehafteten Situation in einer fiktiven Gemeinde.
Die Gruppen sollen die Situation mithilfe von kurzen Rollenspielen darstellen und Lösungsansätze für den Konflikt entwickeln.
Lassen Sie die Gruppen ihre Lösungsansätze präsentieren und diskutieren Sie gemeinsam, wie man Konflikte in einer Gemeinde lösen kann.
Rollenkarten:
Rollenkarte 1:
Rolle: Gemeindemitglied A
Konflikt: Gemeindemitglied A fühlt sich von anderen Gemeindemitgliedern ausgeschlossen und nicht akzeptiert. Sie fühlt sich alleine und missverstanden. Es gibt Spannungen und Gerüchte in der Gemeinde, die zu einem zunehmenden Konflikt führen.
Rollenkarte 2:
Rolle: Gemeindemitglied B
Konflikt: Gemeindemitglied B ist unzufrieden mit den Entscheidungen des Gemeindeleiters und kritisiert diese öffentlich. Es kommt zu Meinungsverschiedenheiten und Spannungen zwischen Gemeindemitglied B und dem Gemeindeleiter sowie anderen Mitgliedern der Gemeinde.
Rollenkarte 3:
Rolle: Jugendgruppenleiter/in
Konflikt: Der Jugendgruppenleiter/die Jugendgruppenleiterin möchte neue Ideen und Aktivitäten in die Gemeindejugendgruppe einbringen, aber es gibt Widerstand von einigen Jugendlichen und auch von einigen Eltern. Es entsteht eine Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der Jugendgruppe und wie sie die Bedürfnisse der Jugendlichen am besten erfüllen kann.
Rollenkarte 4:
Rolle: Gemeindeältester/in
Konflikt: Der Gemeindeälteste/die Gemeindeälteste hat eine unterschiedliche theologische Auslegung bestimmter biblischer Lehren im Vergleich zu anderen Gemeindemitgliedern. Dies führt zu Konflikten und Diskussionen über die Glaubenspraxis und die Ausrichtung der Gemeinde. Es ist eine Herausforderung, einen Konsens in diesen Fragen zu finden.
Diese Rollenkarten können verwendet werden, um kleine Gruppen von Schülern zu bilden, die dann die jeweilige Situation in einem kurzen Rollenspiel darstellen und Lösungsansätze für den Konflikt entwickeln können.
4. Kreative Aktion: Das Reich Gottes zum Ausdruck bringen (10 Minuten)
Erklären Sie den Schülern, dass sie nun aktiv werden und das Reich Gottes zum Ausdruck bringen sollen.
Geben Sie ihnen die Aufgabe, eine kurze Aktion zu planen, die sie in den nächsten Tagen umsetzen möchten, um anderen Menschen Hoffnung zu geben oder Gutes zu tun.
Die Schüler sollen ihre Aktion auf einem Blatt Papier notieren und kurz erläutern.
Wenn möglich, lassen Sie die Schüler ihre Ideen laut vorlesen und ermutigen Sie sie, ihre Aktionen auch tatsächlich umzusetzen.
5. Zusammenfassung und Abschluss (5 Minuten)
Fassen Sie die wichtigsten Erkenntnisse der Stunde zusammen.
Betonen Sie die Bedeutung von Wachsamkeit, Offenheit und dem aktiven Mitwirken für die Hoffnung auf das Reich Gottes.
Schließen Sie mit einem kurzen Gebet oder einem gemeinsamen Segenswunsch für die kommende Woche.