Die Anregung "Auszug aus Bischof von Galens Predigt 1941" mit sechs Seiten enthält die Aussagen des Bischofs zum Euthanasieprogramm und zur Eugenik im Dritten Reich. Galen benennt klar den Mord an geistig behinderten Menschen. Dadurch setzt er sein eigenes Leben aufs Spiel. Verschiedene Reichsministerien forderten aus diesem und anderen Gründen die Todesstrafe durch Erhängen gegen den Bischof auszusprechen. Diese Forderungen zu Mord an dem katholischen Bischof sind in zwei weiteren Dokumenten in der PDF klar formuliert.
Hierdurch zeigt sich, dass der Vorwurf zur Untätigkeit gegen die katholischen Bischöfe aus historischen Quellen nicht zu belegen ist. Sie haben vor und während der Machtergreifung die Handlungen der nationalsozialistischen Diktatur klar benannt. Das Gewaltverbot innerhalb der katholischen Kirche ermöglicht es nicht zu Sabotage, Attentaten und Umsturz aufzurufen, wie dies z.B. dem kommunistischen Widerstand möglich war.