In einem ersten Schritt wird der Begriff Widerstand definiert. Dazu werden 16 Beispiele in einem Material diskutiert. Ein Teil der Beispiele stammt aus der Zeit zwischen 1933 und 1945. In einem zweiten Schritt wird widerstand heute untersucht. Dazu wird der Artikel 20 des Grundgesetzes ausgewertet. Dieser formuliert das Recht auf Widerstand. Drei Textquellen diskutieren die Folgen, welche der deutsche Gesetzgeber aus dem Nationalsozialismus gezogen hat. Dabei werden das Recht und die Pflicht zum Widerstand sowie sieben Kriterien für legitimen Widerstand aufgezeigt.
Im nächsten Schritt wird ein Beispiel aus dem Dritten Reich untersucht. Dabei organisierte ein Mann in einem Dorf 1933 einen Demonstrationszug. Der Anführer Jakob Stotz wurde zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.
Im nächsten Beispiel werden verbotene Schriften über die Grenze geschmuggelt. In einem dritten Beispiel werden jüdische Mitbürger unterstützt. Das vierte Beispiel zeigt ein Jugendlichen der Antikriegsparolen verbreitet. Das fünfte Beispiel stellt eine Flugblattaktion gegen den Kriegsdienst vor. Das sechste Beispiel berichte von der Planung eines Sprengstoffanschlags gegen gebäude des Reichsparteitages in Nürnberg. Das siebte Beispiel berichtet von Bischof Johannesbad Pfister Sproll, der gegen die Angliederung Öterreichs an das 3. Reich sprach. Dafür wurde er als Volksverräter denunziert. Das achte Beispiel zeigt Julius von Jahn der gegen die Pogromnacht und den Angriff der Nationalsozialisten auf jüdische Mitbürger predigte. Dafür wurde er zu 16 Monaten Haft verurteilt. Das neunte Beispiel berichtet von Heinrich Hermann der versuchte Deportationen zu verhindern. Im 10 Beispiel werden illegale Zeitungen gedruckt und veröffentlicht. Das erste Beispiel zeigt den Boykott eines nationalsozialistischen Kindergartens durch Mütter. Im 12 Beispiel wird Juden die Flucht über die Schweizer Grenze ermöglicht. Im 13 Beispiel wird Häftlingen im Konzentrationslager geholfen. Was 14 Beispiel zeigt wie ein Kind aus dem Konzentrationslager Buchenwald gerettet wird. Im 15 Beispiel wird ein jüdisches Ehepaar versteckt. Das letzte der 16 Beispiele zeigt, wie mehrere Frauen 1945 dabei halfen ein Dorf ohne Kampf an die Franzosen zu übergeben. Dazu wurden anderen Panzersperren entfernt. Die Frauen riskierten als Verräter erschossen zu werden. Auf die Beispiele folgen im Material arbeitsaufträge zum Begriff der Volksgemeinschaft und das Problem der Gruppendynamik. Menschen schwimmen mit dem Strom anstatt Widerstand zu leisten. Eine weitere Quelle untersucht das Verhalten der Deutschen im NS Staat. Im nächsten Schritt werden im Material vier Bilder und Karikatur zum Widerstand ausgewertet. Deren Bezug zum Thema Widerstand wird festgestellt. Die Inhalte reichen von ausländerfeindlichkeit bis hin zum Widerstand um den G20 Gipfel. Abschließend entsteht eine Mindmap zum Thema Widerstand. Im Material ist ein Vordruck dazu enthalten. Die 16 Beispiele werden dazu sieben Kategorien zugeordnet.