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Bonifatiuswerk

Bonifatiuswerk

Wofür brennst Du?

Veröffentlichung:1.1.2014

Die Anregung "Wofür brennst Du" mit 28 Seiten bietet eine Reihe Materialien zur Firmkatechese und der Thematisierung von eigenen Hoffnungen und Wünschen. Der persönliche Einsatz für eine Sache wird mit der Nachfolge Jesu verglichen. Die Geschichte des brennenden Dornbuschs wird für Jugendliche nacherzählt.

Das Begleitheft zur Firmaktion 2014 des Bonifatiuswerkes steht unter dem Leitwort „Wofür brennst du?“ und richtet sich an Verantwortliche in der Firmvorbereitung. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den persönlichen Leidenschaften, Lebenszielen und Berufungen junger Menschen sowie die Zusage Gottes, dass der Heilige Geist Menschen stärkt und begleitet. Als biblischer Leittext dient die Berufung des Mose am brennenden Dornbusch. Das Heft verbindet theologische Impulse, Praxisberichte aus der Firmkatechese, konkrete Projektideen, katechetische Bausteine, liturgische Anregungen, Interviews, Leseförderung und soziale Initiativen zu einem umfassenden Konzept für eine lebensnahe Firmvorbereitung. Die Beiträge laden dazu ein, den Glauben nicht nur zu verstehen, sondern aktiv zu leben und Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.

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Das katechetische Material bietet sechs Stationen zur Reflexion von Sinn und Möglichkeiten der persönlichen Nachfolge. In einem ersten Schritt wird hinterfragt, wann etwas neues angefangen wurde. Eigene Grenzen, die gerne überwunden würden, werden identifiziert. Diese können notiert und besprochen werden. Im nächsten Schritt entsteht ein Plakat zu persönlichen wichtigen Interessen unter dem Titel wofür jemand brennt. der nachfolgende Schritt thematisiert die Verletzbarkeit von Personen. Auch diese werden auf dem Plakat gesammelt.

Das Heft eignet sich hervorragend für die Firmvorbereitung, für die Jugendpastoral sowie für den Religionsunterricht der Klassenstufen 8 bis 10. Die zentrale Leitfrage „Wofür brennst du?“ knüpft unmittelbar an die Lebenswelt Jugendlicher an. Fragen nach Identität, Zukunft, Motivation, Gemeinschaft und persönlicher Verantwortung stehen im Mittelpunkt und ermöglichen einen subjektorientierten Zugang zum Sakrament der Firmung.

Didaktisch besonders wertvoll ist die Verbindung von biblischer Tradition und persönlicher Lebensdeutung. Die Mosegeschichte wird nicht nur als biblische Erzählung behandelt, sondern als Spiegel für die Erfahrungen der Lernenden. Die Jugendlichen setzen sich mit ihren eigenen Stärken, Ängsten, Ausreden, Hoffnungen und Berufungen auseinander. Dadurch wird die Bibel als lebensrelevanter Text erfahrbar.

Methodisch bietet das Heft zahlreiche aktivierende Zugänge. Besonders hervorzuheben ist der ausgearbeitete Stationenlauf zum brennenden Dornbusch. Die Lernenden erkunden unterschiedliche Stationen zu Themen wie Grenzen überschreiten, Leidenschaft, Verletzlichkeit, Gottes Gegenwart, Berufung und Verantwortung. Dabei arbeiten sie mit Symbolen, kreativen Aufgaben, Gesprächsimpulsen, Meditationen und biblischen Texten. Die Lernenden werden nicht nur kognitiv, sondern auch emotional, sozial und spirituell angesprochen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf erfahrungsorientierten Projekten. Das vorgestellte Firmkonzept „Go4peace“ zeigt, wie Firmvorbereitung durch soziale Aktionen, Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und gemeinschaftsstiftende Projekte konkret werden kann. Die Lernenden erleben Kirche als handelnde Gemeinschaft und entdecken den Zusammenhang zwischen Glauben und gesellschaftlicher Verantwortung.

Besonders geeignet ist das Material auch für projektorientiertes Lernen. Die vorgestellten Praxisbeispiele können als Ausgangspunkt für eigene Friedensprojekte, Nachbarschaftsaktionen oder soziale Initiativen dienen. Dadurch wird die Firmvorbereitung aus dem Gemeindehaus hinaus in die Lebenswelt der Jugendlichen erweitert.

Das Heft legt zudem großen Wert auf Lesekompetenz und narrative Zugänge. Durch Bibelgeschichten, biografische Texte, Buchempfehlungen und kreative Leseprojekte werden die Lernenden angeregt, sich vertieft mit Glaubensfragen auseinanderzusetzen. Die vorgeschlagenen Methoden fördern selbstständiges Lernen, Reflexionsfähigkeit und persönliche Urteilsbildung.

Im Religionsunterricht kann das Medium insbesondere in Unterrichtseinheiten zu den Themen Heiliger Geist, Berufung, Sakramente, Identität, Nachfolge Jesu, Gemeinschaft, Kirche, Engagement und christliche Verantwortung eingesetzt werden. Die zahlreichen Impulse ermöglichen sowohl einzelne Unterrichtsstunden als auch mehrtägige Projekte oder Besinnungstage. Durch die Verbindung von Spiritualität, Gemeinschaftserfahrung und konkretem Handeln entsteht eine ganzheitliche Form religiösen Lernens.


Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.1 Sich etwas zutrauen. Angenommensein: Selbstvertrauen und Glaube.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.3 In Gemeinschaft leben: Das Volk Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Ich und Wir – Christen leben in Gemeinschaft

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.3 Von einer besseren Welt erzählen: Das Reich Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • In welcher Welt lebe ich? Von welcher Welt träume ich?

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