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TerraX | ZDF

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Über die Entstehung des Judentums

Veröffentlichung:4.11.2018

Wer ist Jude? Und warum werden sie seit Jahrhunderten verfolgt und gehasst? Eines haben alle Juden gemeinsam: die tiefen Wurzeln in einer großen Vergangenheit. Christopher Clark untersucht die Entstehungsgeschichte des Judentums in Jerusalem.

Das Video gibt einen kompakten Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Judentums sowie über seine prägende Bedeutung für Europa und die Welt. Es beginnt mit der religiösen Revolution des Monotheismus, der Vorstellung von einem einzigen Gott, und führt über zentrale biblische Figuren wie Abraham und Moses hin zur Ausbildung einer gemeinsamen Identität des Volkes Israel. Die Bedeutung von Thora und den Geboten wird ebenso thematisiert wie die besondere Rolle Jerusalems als religiöses Zentrum. Gleichzeitig zeigt das Medium die historischen Konflikte zwischen Judentum, Christentum und Islam auf und beleuchtet die Entstehung von Judenfeindschaft, etwa durch Fehlinterpretationen der Passion Jesu. Die Zerstörung Jerusalems durch die Römer und die daraus folgende Diaspora werden als Wendepunkte dargestellt. Abschließend hebt das Medium hervor, dass jüdische Identität trotz jahrhundertelanger Verfolgung bewahrt wurde und bis heute fortbesteht.

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Didaktisch bietet das Video vielfältige Anknüpfungspunkte für den Religionsunterricht, insbesondere in den Themenbereichen Weltreligionen, interreligiöses Lernen, Geschichte des Judentums und Antisemitismus. Für Lernenden eignet sich das Material, um grundlegende Kenntnisse über Ursprünge, Glaubensinhalte und historische Entwicklungen des Judentums zu erwerben. Methodisch empfiehlt sich ein strukturierter Einsatz in mehreren Phasen. Zunächst kann eine Einstiegsfrage stehen wie Wer sind Juden oder Was macht jüdische Identität aus, um Vorwissen und mögliche Vorurteile sichtbar zu machen. Anschließend kann das Medium in Abschnitten rezipiert werden, wobei Lernenden zentrale Inhalte herausarbeiten, etwa den Glauben an einen Gott, den Bund Gottes mit seinem Volk oder die Bedeutung von Jerusalem. Eine vertiefende Phase sollte sich kritisch mit der Darstellung von Konflikten beschäftigen. Hier ist es wichtig, historische Vereinfachungen zu reflektieren und zwischen religiösen Deutungen und historischen Fakten zu unterscheiden. Besonders sensibel ist die Thematisierung der Judenfeindschaft. Lernenden sollten verstehen, wie Vorurteile entstehen und welche Folgen sie haben können. Hier bieten sich Perspektivwechsel an, etwa durch die Frage, wie sich Ausgrenzung für Betroffene anfühlt. Ebenso kann die Verbindung zu heutigen Formen von Antisemitismus hergestellt werden. Methodisch sind Gruppenarbeit, Textanalyse und moderierte Diskussionen sinnvoll. Die Lehrkraft sollte darauf achten, dass eine respektvolle Gesprächskultur eingehalten wird und komplexe Inhalte altersgerecht erläutert werden. Ziel ist es, sowohl Sachkompetenz als auch Empathie und Urteilsfähigkeit zu fördern und ein reflektiertes Verständnis für religiöse Vielfalt und historische Zusammenhänge zu entwickeln.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

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11.2.2021

Interreligiöser Dialog

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