„Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“ - klingt gefährlich, aber der Hebräerbrief ist alles andere als Angstmacherei - wie SOMMERS WELTLITERATUR in fünf Minuten zusammenfasst.
Wer den BRIEF AN DIE HEBRÄER an wen geschrieben hat, ist unbekannt. Dafür ist seine Botschaft jedoch umso klarer: Es geht der/dem Verfasser*in darum, dass Gott der Menschheit seinen/ihren Sohn geschickt hat, der jetzt den direkten Draht der Menschheit zu Gott darstellt. Die Priester des Alten Testaments, Aaron und seine levitischen Nachfahren, haben ausgedient - durch Christus hat Gott einen neuen Hohepriester engagiert und so einen „neuen Bund“ geschlossen. Als Vorläufer bzw. Prototyp für Christus zieht die/der Verfasser*in den Priesterkönig Melchisedek zum Vergleich heran. Als Beweis für die Kraft des Glaubens zitiert sie/er jedoch auch noch eine ganze „Wolke von Zeugen“ heran, um so nachdrücklich für ein Leben nach dem Vorbild Jesu zu werben.