„Nehmt euch in Acht vor den Hunden.“ - Nein, damit meint der Apostel Paulus nicht irgendwelche süßen kleinen Französischen Bulldoggen, sondern er spricht sehr aggressiv von Irrlehrern, die den wahren christlichen Glauben in der Gemeinde in Philippi gefährden. Was er dagegen schreibt, fasst SOMMERS WELTLITERATUR in fünf Minuten zusammen.
Paulus schreibt seinen Brief an die Gemeinde in Philippi - die er sehr gern hat - aus dem Gefängnis. Es handelt sich möglicherweise um ein Gefängnis in Ephesus, vielleicht aber schreibt er diesen Brief auch gegen Ende seines Lebens in Rom. Diese persönliche Situation nun thematisiert Paulus im Text und deutet sie so, dass er für Christus leidet, was gut für die Gemeinde ist, weil es den Glauben anderer stärkt. Ziemlich unvermittelt wettert er plötzlich gegen vorher nicht erwähnte Irrlehrer - ein Bruch im Brief, der viele Interpreten zu der Annahme bringt, dass es sich ursprünglich um zwei Briefe gehandelt hat, die irgendwann zusammengefügt wurden. Wie immer vermittelt er die christliche Gnadenbotschaft und versucht die Gemeinde auf die daraus resultierenden Werte einzuschwören.