„Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel.“ - Und damit ist nicht gemeint, dass Salomo ein ziemlicher Schönling war (obwohl das wahrscheinlich auch stimmt), sondern eitel = vergeblich. Damit Sie nicht weiter vergeblich nach einer Kurzfassung dieses wunderschönen Bibelbuches suchen, hat SOMMERS WELTLITERATUR es für Sie in nur sechs Minuten zusammengefasst.
Ob Salomo dieses Buch wirklich geschrieben hat, ist alles andere als sicher, fest steht jedoch, dass es zu den interessantesten Passagen der ganzen Heiligen Schrift gehört. Der Sprecher stellt nämlich fest, dass alle menschliche Anstrengung letztlich sinnlos ist, weil wir sterben müssen und alles vergeht, was wir schaffen. Er sucht nach Weisheit, gibt sich weltlichen Genüssen hin, erwägt kurz, zu verzweifeln, aber am Ende kommt er zu zwei wesentlichen Fazits: Erstens, dass alles seine Zeit hat, die von Gott festgelegt ist und zweitens, dass man angesichts dessen und trotz allem doch fröhlich sein Leben leben soll. Ein tröstlicher Gedanke.