„Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt.“ - So cool quittiert Hiob am Anfang den kompletten Verlust seines Besitzes und seiner Kinder - aber dabei bleibt es nicht. SOMMERS WELTLITERATUR fasst dieses wichtige Buch der Bibel in neun Minuten zusammen.
Hiob ist ein wohlhabender Mensch, der so fromm ist, dass er sogar Gott zum Fan hat. Satan jedoch, der hier in der Bibel zum ersten Mal als einer der „Gottessöhne“ (also Teil des himmlischen Personals) auftritt, meint, dass seine Frommheit proportional zu Verlust von Reichtum und Familie abnehmen würde. Also lässt Gott ihn ein Experiment mit Hiob durchführen - das Versuchskaninchen muss den Verlust von Eigentum und Kindern verkraften. Als er hierauf immer noch gottesfürchtig bleibt, genehmigt Gott auch noch eine ekelige Hautkrankheit. Drei Freunde versuchen Hiob mittels langwieriger Gespräche zu trösten, aber Hiob hadert jetzt mit seinem Schicksal - er versteht einfach nicht, warum Gott ihn straft, obwohl er doch alles richtig gemacht hat. Am Ende schaltet Gott sich direkt ein und stellt klar, dass ein Mensch von ihrem Job halt nichts versteht. Das akzeptiert Hiob und wird anschließend für seine Unterordnung belohnt.