Für den Religionsunterricht bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen Bildungsgerechtigkeit, Solidarität, Geschlechterrollen, Verantwortung, Glaube und Hoffnung. Die persönliche Lebensgeschichte ermöglicht den Lernenden einen authentischen Zugang zu globalen Herausforderungen und eröffnet Einblicke in Lebenswelten außerhalb Europas. Als Einstieg kann die Frage dienen, welche Bedeutung Bildung für das eigene Leben besitzt und welche Chancen sie eröffnet. Die Lernenden können reflektieren, welche Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen notwendig sind und welche Hindernisse Kinder in verschiedenen Regionen der Welt überwinden müssen. Während der Rezeption des Videos bietet sich die Erstellung eines Lebensweges der Protagonistin an, in dem wichtige Herausforderungen, Unterstützungsfaktoren und Wendepunkte festgehalten werden. Besonders ergiebig ist die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Gemeinschaft und gegenseitiger Hilfe. Die Lernenden können untersuchen, wie Solidarität in der Dorfgemeinschaft funktioniert und welche Formen von Unterstützung sie aus ihrem eigenen Umfeld kennen. Aus religiöser Perspektive eröffnet das Video Gespräche über Vertrauen, Hoffnung, Nächstenliebe und die Frage, welche Kraftquellen Menschen in schwierigen Lebenssituationen tragen. In Gruppenarbeiten können die Lernenden die Themen Frauenrechte, Bildung für alle und gesellschaftliche Verantwortung vertiefen. Ebenso bietet sich eine Verbindung zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen an. Methodisch eignen sich Perspektivwechsel, Tagebucheinträge, Interviews, Rollenspiele oder die Entwicklung eigener Projekte zur Förderung von Bildung und sozialem Zusammenhalt. Das Medium stärkt Empathie, globale Verantwortung und die Bereitschaft, über die eigene Lebenswelt hinauszublicken.