Lebewesen brauchen Dinge die ihrem Wesen entsprechen. Der Mensch ist nicht der Mittelpunkt des Universums auch wenn er dies heutzutage für sich in Anspruch nimmt. Der Sündenfall und die Ursünde sind das erste Mal dass der Mensch dies gegenüber Gott getan hat. Der Mensch soll umkehren zu Gott. Gottes Gnade wartet auf ihn wenn er sie annimmt. Wenn der Mensch dies nicht tut vererbt er seine Sünde an seine Kinder. Er gibt ihnen falsche Einstellungen zu sich selbst, zum Leben und zu Gott ein.
Das Video erläutert die Begriffe Ursünde und Erbsünde aus der Perspektive der katholischen Glaubenslehre. Ausgangspunkt ist die biblische Erzählung vom Sündenfall, die nicht als Bericht über eine bestimmte Frucht oder ein historisches Einzelereignis verstanden wird, sondern als Deutung der grundlegenden Beziehung des Menschen zu Gott. Das Video beschreibt den Menschen als vernunftbegabtes Geschöpf, das auf Gemeinschaft mit Gott hin geschaffen ist. Die Ursünde besteht demnach darin, dass der Mensch sich selbst an die Stelle Gottes setzt und sich zum Mittelpunkt der Wirklichkeit erklärt. Dadurch werden die Beziehungen zu Gott, zu den Mitmenschen und zur Schöpfung gestört. Als Folgen werden die Trennung von Gott, die Erfahrung von Leid, Tod und innerer Unordnung beschrieben. Die Erbsünde wird anschließend als jener Zustand erklärt, in den jeder Mensch hineingeboren wird. Sie wird ausdrücklich nicht als persönliche Schuld verstanden, sondern als Folge der gestörten Gottesbeziehung, die die Menschheit seit ihren Anfängen prägt.