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3 Minuten Katechismus | Kathmedia

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Folge 01 - Was ist der Mensch?

Veröffentlichung:9.12.2015

Dieses Video thematisiert die Besonderheiten der christlichen Anthropologie. Das Video stellt die Frage, was der Mensch ist und wozu es ihn gibt. Um dies zu verstehen, wird der Vergleich mit einem Rechen verwendet. Wenn man einen Rechen betrachtet, kann man sagen, dass es ein Werkzeug mit einem Griff und Zähnen ist, an denen sich große Dinge verfangen können. Durch genaues Betrachten und Analysieren können wir also verstehen, wofür ein Rechen da ist.

Auf den Menschen angewandt, ist er zunächst ein körperliches Wesen mit Gewicht und Ausdehnung, ähnlich wie ein Stein. Er ist auch ein Lebewesen, das wächst und Nährstoffe aufnimmt wie eine Pflanze. Wie Tiere hat der Mensch Sinne, um seine Umwelt wahrzunehmen. Aber der Mensch hat etwas Besonderes, das ihn von anderen Lebewesen unterscheidet: Verstand und Willen. Mit diesen Kräften kann er erkennen und lieben, und das macht ihn einzigartig.

Wenn wir die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen, lautet die Antwort: Der Mensch ist auf der Erde, um zu erkennen und zu lieben. Damit ist nicht nur das Erkennen von alltäglichen Dingen gemeint, sondern die Erkenntnis von Wahrheit und das Leben des Guten. Der Mensch ist auf der Erde, um die Wahrheit zu erkennen und das Gute zu lieben.

Aber hat die Bestimmung des Menschen nicht auch etwas mit Gott zu tun? Absolut. Wenn der Mensch nach der höchsten Wahrheit und dem höchsten Gut sucht, begibt er sich auf den religiösen Weg. Denn Gott ist die höchste Wahrheit und das höchste Gut. Aus diesem Grund lautet die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens: Der Mensch ist auf der Erde, um Gott zu erkennen und ihn zu lieben. Wenn man Gott erkennt und ihm dient, kann man zu ihm in den Himmel gelangen.

Das Video geht der grundlegenden philosophischen und theologischen Frage nach, was den Menschen ausmacht und worin der Sinn seines Lebens besteht. Ausgangspunkt ist der Vergleich mit einem einfachen Alltagsgegenstand, einem Rechen. An diesem Beispiel wird verdeutlicht, dass sich Wesen und Zweck einer Sache durch die Betrachtung ihrer Eigenschaften erschließen lassen. Anschließend wird diese Denkweise auf den Menschen übertragen. Der Mensch wird als körperliches Lebewesen beschrieben, das Merkmale mit Pflanzen und Tieren teilt, sich jedoch durch Vernunft und freien Willen von anderen Lebewesen unterscheidet. Daraus entwickelt das Video die These, dass die besondere Bestimmung des Menschen im Erkennen der Wahrheit und im Lieben des Guten besteht. Diese Überlegungen werden schließlich religiös vertieft, indem Gott als höchste Wahrheit und höchstes Gut verstanden wird. Der Sinn des menschlichen Lebens wird daher im Erkennen Gottes, in der Ausrichtung des Lebens auf Gott und in der Gemeinschaft mit ihm gesehen.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in Unterrichtseinheiten zu Menschenbild, Anthropologie, Sinn des Lebens, Gottesfrage oder christlicher Ethik. Der anschauliche Einstieg über den Rechen ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang zu komplexen philosophischen Fragestellungen und kann als Ausgangspunkt für eigene Denkexperimente der Lernenden genutzt werden. Methodisch bietet sich zunächst eine Gesprächsphase an, in der Lernende überlegen, wie sich Funktion und Zweck von Gegenständen bestimmen lassen und ob dieses Verfahren auch auf Menschen angewendet werden kann. Im Anschluss können die verschiedenen Dimensionen des Menschseins herausgearbeitet werden, etwa Körperlichkeit, Lebendigkeit, Wahrnehmung, Vernunft und Freiheit. Besonders gewinnbringend ist die kritische Auseinandersetzung mit der Frage, ob der Mensch tatsächlich eine feste Bestimmung besitzt oder ob Sinn individuell geschaffen werden muss. Hier können christliche Positionen mit philosophischen Ansätzen etwa von Aristoteles, Thomas von Aquin, Viktor Frankl oder existenzialistischen Denkern verglichen werden. Die Aussagen des Videos bieten zudem Anlass, über die Begriffe Wahrheit, Gutsein und Glück nachzudenken und deren Bedeutung für das eigene Leben zu reflektieren. Kreative Methoden wie Gedankenprotokolle, philosophische Gespräche, Standbilder oder das Verfassen persönlicher Sinnentwürfe ermöglichen eine subjektorientierte Auseinandersetzung. Das Medium fördert die Fähigkeit zur philosophischen Reflexion, zur theologischen Urteilsbildung sowie zur Entwicklung einer eigenen Position in grundlegenden Fragen menschlicher Existenz.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 1. Der Mensch als Geschöpf und „Schöpfer“.

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