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Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj)

Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj)

Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung

Veröffentlichung:1.1.2018

Die Anregung "Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung" mit 66 Seiten thematisiert die sich schnell verändernde Welt, das entstehen von Glauben und die Berufung. Dabei wird dargestellt, wie Entscheidungen getroffen werden können und welche Hilfestellung dabei geleistet werden kann. Erkennen, interpretieren und Wählen ist der erklärte Dreischritt.

Dabei werden auch Zitate und Textabschnitte der Enzykliken und des NT genutzt.

Im Mittelpunkt stehen die Lebenswirklichkeiten junger Menschen in einer sich rasch wandelnden Welt sowie die Frage, wie Kirche junge Menschen auf ihrem Glaubensweg begleiten kann. Das Dokument beschreibt Herausforderungen der Gegenwart wie Digitalisierung, gesellschaftlichen Wandel, veränderte Formen von Zugehörigkeit und Orientierungssuche. Zugleich thematisiert es die Bedeutung von Glaube, Berufung und persönlicher Entscheidungsfindung. Die Kirche versteht junge Menschen dabei nicht nur als Adressaten pastoralen Handelns, sondern als aktive Gesprächspartner, deren Erfahrungen und Perspektiven für die Zukunft der Kirche unverzichtbar sind. Ziel des Dokuments ist es, Wege aufzuzeigen, wie Jugendliche ihre Berufung erkennen, verantwortliche Entscheidungen treffen und ihren Platz in Kirche und Gesellschaft finden können.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II sowie für die kirchliche Jugendarbeit. Inhaltlich bietet es zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen Identität, Lebensplanung, Sinnsuche, Glaube, Freiheit, Verantwortung und Zukunftsgestaltung. Die Lernenden werden mit grundlegenden Fragen konfrontiert, die ihre eigene Lebenswelt unmittelbar betreffen: Wer bin ich? Was gibt meinem Leben Orientierung? Welche Entscheidungen prägen meinen Lebensweg? Welche Rolle spielt Glaube bei wichtigen Lebensentscheidungen?

Ein motivierender Unterrichtseinstieg kann über biografische Fragen erfolgen. Die Lernenden reflektieren zunächst eigene Zukunftsvorstellungen, Hoffnungen und Unsicherheiten. Anschließend können zentrale Textpassagen arbeitsteilig erschlossen werden. Besonders geeignet sind die Abschnitte über die Lebenswelt Jugendlicher, über Berufung als persönliche Lebensaufgabe sowie über die Bedeutung von Begleitung und Orientierung. Die Ergebnisse können in Form von Plakaten, Lernlandkarten oder digitalen Präsentationen gesichert werden.

Methodisch eröffnet das Dokument vielfältige Möglichkeiten. Die Lernenden können Fallbeispiele analysieren, Interviews mit Bezugspersonen durchführen oder ihre eigenen Entscheidungsprozesse reflektieren. Ebenso bietet sich die Arbeit mit Dilemmata und Entscheidungssituationen an, um die im Dokument vorgestellten Schritte der Berufungsunterscheidung praktisch nachzuvollziehen. Gruppenarbeiten ermöglichen es, unterschiedliche Perspektiven auf Glauben, Zukunft und Lebensgestaltung sichtbar zu machen.

Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Die Lernenden können untersuchen, welche Chancen und Herausforderungen soziale Medien, digitale Kommunikation und gesellschaftliche Veränderungen für junge Menschen mit sich bringen. Dabei wird deutlich, dass das Dokument junge Menschen ernst nimmt und ihre Fragen nicht vorschnell beantwortet, sondern sie zu eigenständiger Reflexion und verantwortlicher Entscheidungsfindung ermutigt.

Für den kompetenzorientierten Religionsunterricht fördert das Medium insbesondere Wahrnehmungsfähigkeit, Deutungskompetenz, Urteilsfähigkeit und Dialogfähigkeit. Die Lernenden setzen sich mit religiösen Deutungsangeboten auseinander, reflektieren ihre eigenen Lebensentwürfe und entwickeln Kriterien für verantwortliche Entscheidungen. Das Dokument eignet sich daher sowohl für Unterrichtseinheiten zu Glaube und Lebensgestaltung als auch für Themenbereiche wie Identität, Berufung, Zukunft, Kirche und Jugend oder Christsein in einer pluralen Gesellschaft.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Existenzielle Erfahrungen und Sinnfragen als Verstehenshorizonte und Resonanzboden für die Frage nach Gott

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

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